Donnerstag, 8. Oktober 2015

{Musik}: Das Mixtape meines Lebens

Seit langer, langer Zeit geistert dieser eine Gedanke in meinem Kopf herum: Ich möchte auf die Songs zurückblicken, die mich in meinem Leben bisher begleitet haben. Lieder, die mich an bestimmte Situationen erinnern, schöne und nicht so schöne Gefühle hervorrufen und mich mit aller Wucht in die Vergangenheit katapultieren. Ein Mixtape meines Lebens quasi. Ich bin ein Kind der 80er und habe so manchen Nachmittag damit verbracht, vor dem Kassettenrekorder zu sitzen und Lieder aus dem Radio aufzunehmen. Eine schöne Erinnerung. Überhaupt Mixtapes: Ich finde die Vorstellung so toll, dass sich jemand die Zeit nimmt, um einer anderen Person Musik aufzunehmen und eine Freude zu machen.

Als alte Soziologin interessiert mich aber auch die Frage, wie wir eigentlich zu unserem Musikgeschmack kommen: Wer prägt uns? Sind es die Eltern, die Freunde, Geschwister, bestimmte Erlebnisse? Ich habe schon geahnt, dass so eine Zusammenstellung nicht mal eben gemacht ist und habe es deshalb immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt mit 40 Jahren scheint mir der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, um einfach mal damit anzufangen.


Am Wochenende habe ich ganz tief in meiner musikalischen Vergangenheit gekramt und bin dabei zu einer unglaublichen Erkenntnis gelangt: Ich war als Teenager nur deshalb so mies drauf, weil ich so unglaublich deprimierende Popmusik gehört habe. Vor allem mit 13, 14 Jahren, der Zeit der unerfüllten Schwärmereien. Ganz, ganz schlimm... Heute kann ich darüber lachen, aber wenn ich die Musik jetzt höre, kann ich immer noch ganz tief in mir diesen fiesen Teenie-Herzschmerz spüren. 

Meine kleine musikalische Zeitreise beginnt 1985. Damals war ich 10 Jahre alt. Ich habe vorher auch Musik gehört (jede Menge Radio-Gedudel neben vielen ???-Hörspielen), aber das erste Lied, das wirklich etwas in mir ausgelöst hat, war Take on me von a-ha. Der Grund war denkbar einfach: Ich war total in den Sänger Morten Harket verknallt und habe mir das Video bestimmt gefühlte 1000 Mal angeschaut. Wer von Euch auch? Hände hoch!! :-)

Die erste Playlist für mein eigenes Mixtape konnte ich also nur Teenie Love nennen. Sie ist randvoll mit kitschigen Popsongs aus den 80er Jahren, aber es gibt auch Songs wie Sowing the seeds of love von Tears for Fears, das ich auch heute noch super finde. Bros und Chesney Hawkes eher nicht so... Besonders spannend finde ich, wie sich mein Musikgeschmack mit Beginn der 90er-Jahre verändert hat. Die Playlist gibt es aber ein anderes mal.

Wenn Ihr Lust auf eine kleine musikalische Zeitreise habt, könnt Ihr gerne in meine Teenie Love-Playlist reinhören. Und vielleicht kommt Euch das ein oder andere Lied ja auch bekannt vor??


Ich wünsch Euch ganz viel Spaß beim Hören!!


Kommentare on "{Musik}: Das Mixtape meines Lebens"
  1. Oh ja, an einige dieser Lieder kann ich mich auch noch erinnern! Und ich fand a-ha früher auch so toll. Liebe Grüße zu Dir und einen schönen Sonntag, Maren :-)

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  2. Was für eine schöne Idee. Wir sind ja altersmässig nicht wirklich weit auseinander und daher finde ich mich in der Liste auch ganz gut wieder. Und klar, a-ha fand ich auch sehr grossartig und höre es immer noch gerne.
    Liebe Grüsse
    Chrissi

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Schön, dass Ihr bei mir vorbeischaut. Ich freue mich über Eure Nachricht!

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