Donnerstag, 10. September 2015

Schwer verknallt: Unser Sommerurlaub auf Menorca



Zufälle sind manchmal etwas ganz Wunderbares... Ursprünglich hatten wir die Idee, unseren Sommerurlaub auf Mallorca zu verbringen: Schöne Insel, schnell mit dem Flieger hin, schöne Hotels und mit etwas Glück auch in der Hauptsaison mit vier Personen bezahlbar. Aber irgendwie schlich sich in meine idyllische Urlaubsfantasie immer wieder das Bild überlaufener Strände, tausender Kinder, die Sandburgen bauen, Menschenmassen und ich mittendrin. Wer wie wir Anfang August in den Urlaub fahren muss, muss mit solchen Szenen rechnen. Bis der nette Mann im Reisebüro mich aus meinem Alptraum riss und sagte: Oder wie wär's mit Menorca?


Nachdem ich mich im Internet schlau gelesen habe und mir die Fotos traumhafter Buchten mit kristallklarem Wasser angeschaut habe war klar: Da will ich hin! Entschieden haben wir uns letztlich für ein recht einfaches Appartmenthotel im Nordosten der Insel. 
Meine Ansprüche an unseren Sommerurlaub waren recht überschaubar: Ich möchte mich entspannen und mich NICHT ums Kochen, Putzen etc. kümmern müssen, am Pool oder Strand relaxen, im Meer baden und ein wenig die Insel erkunden. Im Großen und Ganzen hat das auch ganz gut geklappt, obwohl wir wirklich Probleme hatten, die Kinder ans Meer zu lotsen. Sie waren am Pool zusammen mit den anderen Kindern wunschlos glücklich. 

Nachdem wir die ersten drei Tage nichts gemacht haben, außer rumzuliegen, zu baden und zu essen, war ich dann doch froh, als wir unseren Mietwagen für drei Tage abgeholt haben. Unsere Jungs waren nur mittelmäßig begeistert, den langen Pooltag gegen eine Autofahrt mit langweiligen Städtetrips bei 34 Grad zu tauschen. Ich war im Himmel! Eine schöne Altstadt, kleine Cafés und Boutiquen, versteckte Hinterhöfe.... mehr brauche ich nicht für einen perfekten Urlaubstag.


Mit Ciutadella im Westen der Insel haben wir uns gleich ein besonders hübsches Städtchen mit einer wunderschönen Altstadt ausgesucht. Mit einem Hafen, kleinen Booten, viel Wasser und der Suche nach dem nächsten Eisladen waren die Jungs fürs Erste wieder milde gestimmt.







Bevor die Stimmung ganz im Keller war, hatten wir die grandiose Idee, eine der vielen wunderschönen versteckten Buchten, zu suchen. Menorca hat übrigens den grandiosen Vorteil, dass die Insel nur 50 Kilometer lang und 16 Kilometer breit ist. So kann man ich recht kurzer Zeit, viele Orte der Insel entdecken.
Als wir am späten Nachmittag auf einem rappelvollen Parkplatz ankamen und gut 20 Minuten auf einem gepflasterten Weg (toll für Eltern mit Kinderwagen) mitten durch den Wald liefen, hätte ich mir denken können, dass die Cala Mitjana nicht mehr wirklich ein Geheimtipp ist. Wenn man aus der richtigen Perspektive ein Foto macht, kann der schöne Schein aber noch gewahrt werden.



Spätestens bei diesem Anblick war mir klar, dass ich mich in diese tolle Insel verknallt habe....

Kommentare on "Schwer verknallt: Unser Sommerurlaub auf Menorca"
  1. Das sind aber auch tolle Bilder. Das war dann wohl auf jeden Fall die richtige Entscheidung mit Menorca. Schön sieht es aus und nach Entspannung. Wir haben uns tatsächlich Mallorca gegeben. Es war schon ein bisschen so, wie du es erahnt hast. Ich war in Teilen dann aber auch positiv überrascht, weil es gar nicht so überlaufen war, wie ich gedacht habe. Und die Kinder fanden es gaaanz toll.
    Liebe Grüsse
    Chrissi

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  2. ich will auch! jetzt gleich bitte hinbeamen! so schön!

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  3. Ohhhh! Toll! Alleine mit "versteckte Hinterhöfe" kann man mich ja schon kriegen :-) Den Rest würde ich natürlich auch nehmen. Ich glaube, wir müssen nächstes Jahr auch mal wieder richtig in den Süden. Hach!

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Schön, dass Ihr bei mir vorbeischaut. Ich freue mich über Eure Nachricht!

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