Montag, 19. Mai 2014

Mamas freier Tag oder zwei Freundinnen unterwegs in Bremen {Teil 1}


Vor zwei Wochen haben es meine Freundin Nicole und ich tatsächlich geschafft, uns ein kinderfreies Wochenende einzurichten. Der Plan: Wir wollten einen Tag und eine Nacht in einer Stadt verbringen, um endlich mal ausgiebig klönen, bummeln und wenn möglich auch noch nach 23 Uhr unterwegs sein zu können. Unsere Wahl fiel auf Bremen, die neben Hannover wohl zu den meist unterschätzten Städten in Norddeutschland gehört.
Glücklicherweise hatte Nicole den Stadtplan in die Hand genommen, so dass ich mich außer ums Fotografieren um nichts kümmern musste. Wie es sich für eine waschechte Bloggerin nicht gehört,  habe ich natürlich prompt die Speicherkarte zu Hause liegen lassen, die schnell nachgekauft wurde.


Von unserem Hotel direkt gegenüber des Hauptbahnhofs gingen wir zunächst zu den Touri-Hotspots der Stadt. Am Bremer Marktplatz reiht sich ein Bauwerk an das nächste: Das imposante Rathaus aus dem Jahr 1405, der St. Petri Dom und der Roland, das Wahrzeichen Bremens. Wer der Herr auf dem Pferd ist, habe ich nicht herausgefunden. Ach ja, und dann natürlich die Bremer Stadtmusikanten. Es war mir leider nicht möglich, ein Foto ohne zahlreiche Touristen zu machen, die sich an die bekannten Märchen-Tiere rangeschmissen haben. Verrückt. Für meinen Sohn habe ich dann aber doch noch ein schnelles Handy-Foto gemacht.


Vom Marktplatz, der übrigens zu den schönsten Europas gehört, sind wir in die Böttcherstraße gegangen. Erbaut wurde die von einem gewissen Herrn Roselius, der den koffeinfreien Kaffee erfunden hat. In der schmalen Gassen verbergen sich kleine Kunsthandwerker-Läden, Cafés, die Bremer Bonbon-Manufaktur und die typischen Souvenir-Geschäfte. Im Teehandels-Kontor haben wir spontan bei einer Matcha-Tee Verkostung mitgemacht. Warum ich St. Petrus, den Stadtpatron Bremens, fotografiert habe weiß ich auch nicht mehr so genau. Aber ich möchte mich bei seinem Namens-Vetter Petrus ganz herzlich für das wundervolle Ausflugs-Wetter bedanken.


Nachdem wir die Böttcherstraße durchquert haben, war unser nächstes Ziel die Schlachte, um einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Gegenüber dem Museum für Gegenwartskunst haben wir ein schönes Plätzchen an der Weser gefunden. Ganz in der Nähe liegt übrigens auch die MS Treue vor Anker, wo am Wochenende feine Elektro-Partys stattfinden.


Von der Schlachte gingen wir immer an der Weser entlang bis zum wunderschönen Schnoor-Viertel. Das mittelalterliche Viertel in der Altstadt entstand um 1500 und ist heute mit seinen kleinen Geschäften ein Publikums-Magnet. Abseits der schmalen Gässchen findet Ihr verwunschene, herrlich romantische Winkel.


Warum immer so viel an Bremen rumgemäkelt wird, konnten wir nach wenigen Stunden in der Hansestadt absolut nicht nachvollziehen. Unser kleiner Rundgang wird hier demnächst fortgesetzt...


Kommentare on "Mamas freier Tag oder zwei Freundinnen unterwegs in Bremen {Teil 1}"
  1. Also, ICH habe ja schon immer gesagt, dass es in Bremen sehr schön ist... :-)
    Ganz im Ernst, ich wusste auch nicht, dass immer über Bremen gemeckert wird. Meine Tante wohnt in Bremen und wir haben schon sehr schöne Ecken gesehen da.
    Bei Hannover hatte ich schon eher Vorurteile. Aber da hast du ja mit aufgeräumt :-) Die Lister Meile war super (so hieß das doch wo wir waren, oder?)
    Liebe Grüße!

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  2. Hach, wie wunderbar! Es ist schön, wenn man die eigene Heimat mal durch die Augen eines anderen sieht... habe mir für diesen Sommer auch fest vorgenommen, ein Wochenende mit viel Zeit (und gutem Wetter!) zu blocken und einfach mal andere, unbekannte Ecken Bremens zu besuchen & zu erkunden... :)
    Liebe Grüße, gesa

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Schön, dass Ihr bei mir vorbeischaut. Ich freue mich über Eure Nachricht!

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