Mittwoch, 20. August 2014

{Unterwegs mit Kindern}: Im Park der Sinne

 

Gerade in den Ferien bin ich immer wieder auf der Suche nach kleinen Ausflügen, die im Idealfall nichts oder nur wenig kosten. Der Zoo in Hannover oder Ausflüge in kleinere Freizeitparks sind für die Kinder zwar ein Highlight, für einen spontanen Ausflug aber leider viel zu teuer oder zu weit entfernt. Und auch die Kindertheater und Bühnen machen in den großen Ferien meistens ihre Sommerpause. 

Ein tolles Ausflugsziel für alle, die in der Nähe von Hannover wohnen oder einen Ausflug in die niedersächsische Landeshauptstadt planen, ist der Park der Sinne in Laatzen. Einst als Projekt im Rahmen der EXPO 2000 entstanden, können dort auch heute noch Kinder mit ihren Eltern an verschiedenen Stationen die fünf Sinne Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen entdecken.

Bevor unsere Jungs sich auf Entdeckungstour begaben, musste erst dieser äußerst interessante Baumstamm erforscht werden. 




Ein Highlight des Parks, das auch schon aus der Ferne sehr beeindruckend aussieht, ist das begehbare Insektenauge, das im Tal der Schmetterlinge steht. Wenn man sich in die Augenkörper hineinstellt, sieht man die Welt aus Insektenaugen.



Im Echo-Garten wird mit mehreren Objekten der Hörsinn angesprochen. An diesem Klangbalken aus Stein können mit dem Hammer verschiedene Töne erzeugt werden.




Die Jungs, wie auch die meisten anderen Kinder an diesem Tag, fanden die Wasserspiele am spannendsten. Leider war der Boden so glitschig, dass vor allem kleinere Kinder ausgerutscht sind. Wechselklamotten sind deshalb unbedingt zu empfehlen!



Der Park der Sinne ist aber nicht nur für Kinder toll, auch Eltern können in dem weitläufigen und wunderschön angelegten Park einiges entdecken. Ich konnte mich an dem Blütenmeer in einer meiner Lieblingsfarben jedenfalls nicht satt sehen.




In dem Park gab es noch so viel mehr zu entdecken wie den Summstein, den steinigen Weg, Kletterstiege, Steinpendel und Farbscheiben. Für einen kleinen Ausflug ist der Park der Sinne sehr zu empfehlen.

Einen Plan mit den einzelnen Stationen im Park der Sinne findet Ihr HIER. Der Park ist täglich ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. In einem kleinen Café gibt es Eis und anderen Kleinigkeiten und eine Toilette. An dem Café bekommt Ihr auch einen Übersichtsplan für den Park. Das Café ist von Ostermontag bis Oktober täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Tipps für die Anfahrt findet Ihr HIER.


Dienstag, 19. August 2014

{Helden des Alltags}: Kindheitserinnerungen

Kennt Ihr das Gefühl, wenn ihr mit nur einem Blick in ein Buch, einem bestimmten Geruch oder einem Schritt in Euer altes Kinderzimmer augenblicklich in die Vergangenheit katapultiert werdet? So ging es mir, als ich bei meinen Eltern vor kurzem einen alten Stapel mit Kinderbüchern aussortiert habe. Ich war wieder 4 oder 5 Jahre alt, saß auf dem blauen Teppich in meinem Kinderzimmer und habe mir immer und immer wieder dieses alte Sesamstraßen-Buch mit Ernie, Bert, Krümelmonster & Co. angesehen.



Diese merkwürdige Zeichnung, von der ich bis heute nicht weiß, wer sie gemalt hat (vermutlich meine große Schwester), fand ich schon damals etwas gruselig.


Von meinem Vater, der mir früher ganz oft Gesichter oder Personen aufgemalt hat, stammt das rechte Bild. 


Beim Durchblättern habe ich gerade erst entdeckt, dass es sich um ein Mitmach-Buch handelt. Das war mir damals noch gar nicht klar, aber ich habe trotzdem auf den leeren Seiten wild herumgekritzelt. Ich werde das Buch mal unserem Großen in die Hand drücken, mal sehen, was er daraus macht.

Noch mehr Helden des Alltags findet Ihr wie immer bei Ninotschka.

Samstag, 16. August 2014

Samstagskaffee oder Mama allein zu Haus



Hach, wie schön, ich bin auch mal wieder bei Ninjas Samstagskaffee dabei. Ich durfte heute ausschlafen, noch lange im Bett liegen und lesen und beim Frühstück die Ruhe, ach was red' ich, die absolute Stille genießen. Ich war letzt Nacht nämlich allein zu Hause. Das erste Mal seit über 4 Jahren! Unser kleiner Sohn, der mit seinen viereinhalb Jahren gar nicht mehr so klein ist, hatte sich seit einiger Zeit ganz fest vorgenommen, mit seinem großen Bruder bei Oma und Opa zu schlafen. Es hat tatsächlich geklappt, obwohl ich gestern Abend keine ruhige Minute hatte und noch bis Mitternach aufs Telefon geschielt habe. 

Nachdem ich gestern dann den ersten Teil dieser Film-Reihe am frühen Abend angesehen hatte, war mir tatsächlich so unglaublich langweilig, dass ich mir noch ein schnell ein kleines Heft für unseren Dänemark-Urlaub zusammenklöppeln musste. Und ich habe gemerkt, dass die Stille, die ich mir in letzter Zeit so oft gewünscht habe, so ganz alleine, ohne Mann und ohne Kinder, nur sehr schwer auszuhalten ist. Tagsüber fällt mir das wesentlich leichter. 

Ich schnapp mir gleich noch einen frischen Kaffee, ziehe mich an und besorge noch ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin, um danach den kleinen Mann nach Hause zu holen. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Dienstag, 12. August 2014

{Insta-Love}: Meine 12 von 12 im August

Willkommen zu meinen 12 Fotos unseres ganz normalen Familienwahnsinns am 12. August 2014.


1. Wie an jedem anderen Tag des Jahres auch: Kaffee und Zeitung// 2. Die Jungs sind langsam auch im Ferienmodus und schlafen etwas länger als sonst // 3. Schnell unter die Dusche gesprungen // 
4. Warten beim Arzt


5. Es sollte eigentlich nur ein kurzer Arztbesuch für unseren Großen werden: Aber nach vielen Untersuchungen muss nun wieder ein Antibiotikum her // 6. Mittagessen mit Fischstäbchen und meinem Versuch, Kartoffeln als Pommes getarnt unters Jungvolk zu bekommen. Und Nein: Meine Kinder essen kein Brokkoli, dafür aber rohen Kohlrabi // 7. Mein mäßig erfolgreicher Versuch, etwas zu arbeiten // 8. Stürmischer Spätsommerhimmel



9. Meine bequemsten Schuhe angezogen, um.... // 10. ... mit den Jungs in den Wald zu gehen. Ich dachte eigentlich immer, dass mich nur das Meer so unglaublich beruhigen kann, aber so ein Wald wirkt auch schon Wunder. Wären da nicht diese tückischen Brombeersträucher gewesen, die den Großen aus dem Hinterhalt angefallen und zerkratzt haben. Und warum liegen im Wald bitte so viele Stöcker rum? Da können 4-Jährige ja nur überfordert werden. Fazit: Nach 20 Minuten war der Ausflug schon wieder vorbei - Drama! // 11. Mich über meine Zeitschrift im Briefkasten gefreut, mit der ich noch gar nicht gerechnet hatte // 12. 'ne Runde mit den Jungs auf dem Sofa abhängen.


Noch mehr Fotos von diesem 12. August findet Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Montag, 11. August 2014

5 Dinge, die mir heute den Tag gerettet haben

Es gibt so Tage, die sind nix. Die möchte man sofort aus dem Kalender streichen, sich nur noch unter der Decke verstecken und laut schreien: Lasst mich doch mal alle in Ruhe! So ein Tag war heute. Nach einem sehr entspannten und schönen Wochenende bei meiner Freundin glaubte ich eigentlich, meinen Akku aufgeladen zu haben, aber leider, leider war heute der Wurm drin. Aber so richtig. 
So sehr ich die Sommerferien auch mag und meine Zeit mit unseren Kindern verbringen möchte, ist es momentan nicht so ganz einfach, weil ich als Selbstständige von zu Hause arbeiten muss, mein Mann länger unterwegs ist und der Kleine beharrlich den Kindergarten boykottiert.
Um mir den Wochenanfang nicht komplett zu versauen, habe ich meinen Blick auf einige schöne Dinge gerichtet, die mir dann doch noch den Tag gerettet haben.

1. Fast ein Jahr bin ich um diesen wunderschönen Druck herumgeschlichen. Jetzt endlich habe ich ihn mir gekauft und muss noch ein schönes Plätzchen finden. Mir schwebt eine maritim angehauchte Wand vor. Weiteres Material kann ich in unserem Sommerurlaub in wenigen Wochen sammeln....Achtung Überleitung....


2. Große Vorfreude auf unseren Dänemark-Urlaub auf der Insel Fünen.


3. Unser kleiner Mann kann seit heute richtig Fahrrad fahren. Feinheiten wie Bremsen und Kurven fahren müssen wir in den nächsten Tage noch fleißig üben. Sein Kamikaze-Fahrstil hat mich völlig fertig gemacht und meine nicht vorhandene Fitness auf eine harte Probe gestellt. Dank unseres kleinen Fuhrparks (Nein, wir haben kein Puky-Endorsement) konnte er zwischen einem Mini-Tiger-Fahrrad und der normalen Kindergröße wechseln.


4. Kaffee-Päuschen auf der Terrasse (zuviel ist aber auch nicht gut...siehe unten)


5. Diese tollen Dahlien mussten beim Einkauf einfach mit



An diesem verkorksten Tag habe ich übrigens auch noch eine Menge gelernt: 

1. Wenn dein Tag schon mittags stimmungsmäßig nicht mehr zu retten ist, muss man seinen Kindern wirklich keine Buchweizen-Pfannkuchen andrehen. Lange Gesichter und Gemotze wegen der komischen Farbe sind da vorprogrammiert.

2. Viel Kaffee und wenig Essen (bis auf die zugegeben nicht sehr leckeren Buchweizen-Pfannkuchen) sind keine gute Idee und verursachen noch mehr miese Laune.

 3. Wenn Du den lieben langen Tag schlecht gelaunt und motzig dein Haus unsicher machst, solltest du von deinen Kindern nicht erwarten, dass sie besser drauf sind. Und wenn doch, freust du dich umso mehr.

4. Mit einer Lieblingssuppe mit selbstgemachten Croutons sind die Gemüter zum Abendbrot wieder besänftigt und der Hunger auch. 

5. Mein Mantra: Morgen ist ein neuer, besserer Tag!

                                                            
                                                                   ******************


Wenn Ihr wissen möchtet, was ich am Wochenende gemacht habe und warum ich so entspannt war, schaut doch bei Nicole von Gemachtes und Gedachtes vorbei. Und für morgen gibt es noch eine kleine Erinnerung: Caro sammelt die 12 von 12 im August!! (Ich hätte das wegen meiner kleinen Blog-Abstinenz nämlich um ein Haar verpasst). Meine Fotos könnt Ihr Euch morgen via Instagram hier anschauen.

Sonntag, 3. August 2014

{Insta-Love}: Das war unser Juli

Mit einem kurzen Hallo aus der inoffiziellen Sommerpause melde ich mich mit meinem Insta-Rückblick zurück. Offenbar habe ich mir den Juli wenn nicht schön getrunken, dann immerhin schön fotografiert. Die Fotos sehen so sommerlich-fröhlich aus, aber dahinter hat es gewaltig gebrodelt. Wir waren hier der Reihe nach krank, aber seit zwei Wochen läuft es zum Glück wieder.


Nachdem ich Ende Juni den Sommer fast schon abgeschrieben habe, kam er dann doch noch. Und mit ihm warme Tage im Planschbecken (meine Wenigkeit hat sich etwas zurückgehalten), auf dem neuen Gartentrampolin und zur Erfrischung unterm Rasensprenger.


Um mich aufzuheitern, helfen Blumen richtig gut: Der riesige Lavendelbusch in unserem Garten, ein selbstgepflückter Feldblumenstrauß, Hortensien und eine duftende Kräuterfackel (dazu bald mehr) taten mir im Juli sehr gut.


Bei den sehr warmen Temperaturen wurden viele frische Beeren gegessen oder sie landeten im Mixer. Perfekt im Sommer: Leichte Lektüre und prickelnde Getränke. 

Der August steht bei uns ganz im Zeichen der Sommerferien, wobei wir erst Ende des Monats verreisen werden. Wohin es geht, bleibt weiterhin spannend...


Montag, 28. Juli 2014

Mamas freier Tag oder zwei Freundinnen unterwegs in Bremen {Teil II}

Hinter uns liegt ein ganz wunderbares Wochenende bei Freunden, das mit einem kaputten Auto, gesperrten Autobahnen und nörgeligen Kindern etwas holprig startete. Da es das Wetter aber so unfassbar gut mit uns meinte und viele entspannte Menschen zusammenkamen, konnten wir die Sommerparty zum Glück so richtig genießen. Geblieben ist von diesem kleinen Familienausflug ein 8-Jähriger, der zum ersten Mal verliebt ist und eine Mama (also ich), die keine Stimme mehr hat. Ich kann nur noch flüstern!

Beim Besuch meiner Freundin ist mir auch aufgefallen, dass unser kleiner Mama-Ausflug schon über 2 Monate her ist und ich hier den zweiten Teil zeigen wollte.  Bitteschön...

















Nachdem wir uns die Altstadt Bremens, die Schlachte und das Schnoorviertel angesehen hatten, gingen wir ins Viertel mit seinen tollen Cafés, Restaurants und hübschen Geschäften. Meine Freundin hatte sich ein veganes Café ausgeguckt, das etwas abseits der Hauptstraße liegt und wohl ein echter Geheimtipp ist. Bei Marianne könnt Ihr frühstücken und super leckere selbstgemachte vegane und glutenfreie Kuchen, Waffeln, Pralinen und Bio-Eis bestellen. Den Latte Macchiato gibt's auf Wunsch auch mit Sojamilch. Es ist empfehlenswert dort nicht so ganz spät einzukehren, da der Kuchen sonst schon aufgefuttert ist. Passend zur Adresse in der Berlinerstraße 22 ist das kleine Café auch im hippen Berliner-Stil eingerichtet.


Marianne

Berlinerstraße 22
28202 Bremen
Geöffnet: Dienstag bis Samstag von 10 bis 18.30 Uhr


Ich wollte mir gerne die Überseestadt etwas genauer anschauen, da das Wetter aber nicht so toll war und wir am zweiten Tag ehrlich gesagt etwas fußlahm waren, haben wir nur einen ganz kurzen Abstecher dorthin gemacht.


Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Bei uns starten übermorgen endlich die Sommerferien!
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