Dienstag, 30. September 2014

{Helden des Alltags}: Unser Urlaub in Dänemark



Vor fast genau einem Monat sind wir nach Dänemark, genauer auf die Insel Fünen (dänisch: Fyn), gefahren und haben dort unseren Sommerurlaub verbracht. Anders als auf der eher rauen Nordsee-Seite, die wir noch aus unserem Holland-Urlaub im letzten Jahr kannten, war es an unserem Ostsee-Strand seeeehr ruhig. Da in Dänemark Anfang September die Saison vorbei ist, kamen wir in den Genuss eines Privat-Strandes.


Obwohl ich nach dem Reisebericht von Heike von Kölnformat ziemlich angefixt war, ein Haus in erster Strandreihe zu buchen, fiel unsere Wahl auf ein ganz bezauberndes Holzhaus mit einem tollen Garten und vielen windstillen Sonnenplätzen. Und der Strand war auch nur in wenigen Minuten Fußweg zu erreichen. Perfekt!


Typisch für Hasmark Strand im Norden der Insel Fünen sind die kleinen Strandhäuser, die wie aufgefädelt in der ersten Strandreihe liegen. Da die Häuser aber tatsächlich sehr dazu animieren, einen Blick durch die Scheiben zu werfen, waren wir über unser etwas abseits gelegenes Häuschen sehr froh. Wir waren so schön unbeobachtet.


Auch wenn es nicht die großen, wilden Wellen gab, wurden unsere Jungs wie immer vom Wasser magisch angezogen. Nur mit dem Baden hat es nicht mehr geklappt: Das Wasser war auch für die abgehärteten Jungs etwas zu frisch, an den wärmeren Tagen haben sich dutzende Quallen am Strand breit gemacht.


Unser Urlaub war seeehr entspannt. Ruhige Tage am Strand haben sich mit kleineren Ausflügen auf der Insel abgewechselt. Neben einigen Stunden im idyllischen Hafenörtchen Bogense....


....haben wir natürlich auch das Legoland in Billund besucht. Für unsere Jungs war das DIE Überraschung des Urlaubs, weil ich bis zur allerletzten Sekunde nichts verraten habe.


Und weil Urlaubserinnerungen einfach heldenhaft sind, schicke ich sie zu Ninotschka, die weitere Helden sammelt.

Montag, 29. September 2014

{Hallo Herbst}: Ich mach's mir schön


Es ist ja wirklich unglaublich wie bei mir die Ideen sprudeln, wenn ich zum Faulenzen verdonnert werde. Im Garten gibt es so viel zu tun, ich muss mich endlich wieder an den Computer setzen und arbeiten und ein bisschen um- und aufräumen und etwas Herbst-Deko könnte auch nicht schaden. Weil diese Dinge aber noch etwas warten müssen, habe ich mich lieber mit den Dingen beschäftigt, die ich in diesem Herbst machen möchte. Alles nur schöne Sachen, bloß keine Verpflichtungen. Herausgekommen ist eine kleine, aber feine Herbstliste...


Ich wünsche Euch eine schönen und sonnigen Start in die neue Woche!

Samstag, 27. September 2014

{Samstagskaffee} heute mit Smoothie



Auch wenn ich einen Kaffee am frühen Nachmittag bitter nötig hätte, musste ich heute auf einen Smoothie ausweichen. Die Milch ist alle! Man munkelt ja, dass geballte Obst- und Pflanzenpower eh viel mehr bewirken als schnödes Koffein. Sagt das mal meinem Körper, der nur von Kaffee halbwegs wach wird. Weil Vitamine in dieser unbeständigen Jahreszeit aber immer gut sind, gab es einen Bananen-Mandel-Smoothie mit Weizengras. Später muss ich dann aber doch noch Milch besorgen und mich mit einem Kaffee auf unsere Terrasse setzen. Einfach weil es so schön gemütlich ist und die Sonne so schön scheint. Ich wünsche Euch allen ein sonniges und entspanntes Wochenende und schaue gleich noch bei Ninjas Samstagskaffee vorbei.

Freitag, 26. September 2014

{Bücherliebe}: Fast Food at Home


Heute stelle ich Euch ein neues Kochbuch vor, das mich vom ersten Moment an begeistert hat. Aber Halt! Bevor Ihr es Euch gemütlich macht, gibt es noch einen kleinen Hinweis: Wenn Ihr gerade ein leises Magengrummeln verspürt, schmiert Euch noch schnell eine Stulle oder schnippelt Euch wenigstens einen Apfel. Denn mit Hunger ist Fast Food at Home, das neue Buch aus dem Gräfe und Unzer-Verlag wirklich nicht zu ertragen. Und ich möchte doch Eure volle Aufmerksamkeit...also los!!

Als ich Schülerin und Studentin war und auch später als ich mit meinem Mann in Hannover gewohnt und  gearbeitet habe, stand Fast-Food öfter auf meinem Speiseplan. Lustigerweise habe ich festgestellt, dass ich in jeder Lebensphase meine Favoriten hatte: Kurz vor dem Abi ging es öfter mal zu einer großen Burger-Kette oder in einen Imbiss. Als Studentin, ich wohnte damals in einem typischen Studi-Stadtteil mit vielen türkischen Imbissen, aß ich bevorzugt Lahmacun, Börek oder Fladenbrot mit Schafskäse und Salat. Als ich dann nach dem Studium in der Stadtmitte arbeitete, fand ich nach und nach viele kleine Läden, wie zum Beispiel Thai Food in the Box, etwas versteckt in der Alexanderstraße 7, nicht weit vom Schauspielhaus entfernt. Dort entdeckte ich auch meine Liebe zu Tom-Kha-Gai, einer thailändischen Hühnersuppe. Und wenn ich heute zwischendurch etwas Schnelles auf die Hand essen möchte, nehme ich gerne eine Falafel-Rolle. Ihr seht, jedes Fast-Food hatte bei mir seine Zeit. Ob die Dinge, die ich esse gesund sind, woher das Tier im Burger kommt oder wie selten das Fritten-Fett gewechselt wurde, hat mich in jungen Jahren tatsächlich herzlich wenig interessiert. Und auf die Idee, diese zum Teil fetttriefenden und nicht immer gesunden Dinge selber zu machen, bin ich noch nicht gekommen. Bis ich das Buch Fast Food at Home in den Händen hielt.


In dem Buch von Pia Westermann findet Ihr über 60 Fast-Food-Rezepte aus aller Welt. Nicht nur die Klassiker aus der Imbissbude wie Currywurst, Hamburger, Pizza Margherita oder Fischbrötchen sind in dem toll gestalteten Buch vereint, sondern auch mexikanische Bohnen-Tostadas, ungarische Langos oder Couscous-Kraut-Kumpir vom Balkan. Besonders gefreut habe ich mich über das Rezept für meine heißgeliebte Tom Kha Gai, die ich demnächst unbedingt ausprobieren möchte. Und das asiatische Garnelen Fisch-Laksa hat es mir auch sehr angetan und das vegetarische Sushi....hmmmh!


Aber auch für den süßen Hunger gibt es in dem Buch einige feine Rezepte, wie den Blueberry Cheesecake oder die schokoladigen Donuts. Und wem nach den Fast-Food-Rezepten der Sinn nach etwas richtig Gesundem steht, kann zum Nachtisch einfach einen grünen Power-Smoothie trinken. 


Mir gefällt das Buch unglaublich gut und dazu tragen selbstverständlich das schöne, farbenfrohe Design und die großformatigen Food-Fotos bei. Sehr übersichtlich ist außerdem die Gestaltung: In einer Spalte findet Ihr die Zutatenliste, in der anderen wird Schritt für Schritt das Rezept erklärt. Unter einigen Gerichten findet Ihr zusätzliche Tipps zur Zubereitung und zum Einkauf spezieller Zutaten. Und, habt Ihr jetzt Hunger?


Fastfood at Home, Pia Westermann, Gräfe und Unzer Verlag, 19,99 Euro. Das Buch könnt Ihr HIER bestellen.

Mittwoch, 24. September 2014

Ein kleiner Herbstgruß...



Mit einem kleinen herbstlichen Gruß melde ich mich nach über einer Woche Pause von unserem Sofa zurück. Wer mir auf Instagram folgt hat mitbekommen, dass ich einige Tage im Krankenhaus war. Vielen Dank für Eure lieben Genesungswünsche, das hat mich wirklich sehr gefreut! Nachdem ich eine Operation über 20 Jahre lang immer wieder vor mir hergeschoben habe und unzählige Ausreden erfunden habe, mussten meine Polypen endlich dran glauben. Obwohl es eigentlich ein Routine-Eingriff ist, muss ich mich noch einige Zeit schonen.


Und das fällt mir gerade extrem schwer: So gerne möchte ich es hier etwas herbstlich dekorieren mit Heide, Kürbissen, Hagebutten und bunten Blumensträußen. Außerdem liegen hier auf dem Stapel neben mir unzählige neue, tolle Wohn- und Kochbücher, die ich Euch nach und nach vorstellen werde. Und dann sind da ja noch die Fotos aus unserem Urlaub in Dänemark und die ein oder andere Idee, die mir beim Entspannen auf dem Sofa gekommen ist. Ihr seht, bis Ende des Jahres ist hier fast alles verplant. 

Eine kleine Überraschung gab es für mich heute dann auch noch: Ich habe noch ein Ticket für die BLOGST-Konferenz im November in Hamburg ergattert!! Falls Ihr auch dabei seid, meldet Euch doch kurz.

 

Montag, 15. September 2014

{Blogger-Event}: Vegan backen mit Nicole Just und GU in Berlin



Vergangenes Wochenende war für mich besonders spannend: Eingeladen vom Münchener Gräfe und Unzer Verlag durfte ich zusammen mit anderen Bloggerinnen einen Tag mit der Veganista Nicole Just in der Kochschule Berlin verbringen und vegan backen. Nachdem sich die meisten von uns bereits am Freitagabend bei einem veganen Menü im Kopps in Berlin-Mitte kennengelernt und ausgetauscht haben (einige Eindrücke könnt Ihr Euch HIER ansehen), wurden wir Samstag in die Geheimnisse der veganen Backkunst eingeweiht. Wobei uns Nicole Just ganz schnell klar machte, dass gar nicht viel dazugehört, um lecker vegan zu backen. Viele süße Rezepte für kleine Sünden wie Muffins und Whoopies, Kuchen, Torten, aber auch Herzhaftes vom Flammkuchen mit Paprikasauce (den durften wir zum Mittagessen probieren) bis zum Pilzstrudel gibt es in Nicole Justs brandneuem Buch La Veganista backt aus dem Gräfe und Unzer Verlag.
 

Viele der Zutaten für die Rezepte in dem Buch La Veganista backt sind im gut sortierten Supermarkt, dem Bio-Supermarkt oder dem Asia-Laden zu finden. Werden dann doch einmal spezielle Zutaten, wie die vegane Lebensmittelfarbe benötigt, in der keine Läuse für die rote Farbe verarbeitet werden, sind Internet-Shops eine gute Anlaufstelle.

Aber jetzt einmal zum Wesentlichen dieses Back-Workshops: Wie funktioniert das eigentlich mit dem veganen Backen? Kann ein Bisquitboden ohne Eier überhaupt gelingen? Wie werden Muffins schön fluffig? Wie soll eine Buttercreme ohne Butter gelingen? Und ein Käsekuchen ohne Frischkäse, Quark oder Schmand? Wie bitteschön lässt sich die Omi beim Kaffeeklatsch besänftigen, wenn es keinen großen Klecks Sahne auf den Apfelkuchen gibt? Ihr ahnt es bestimmt schon: Nicole Just hat durch langes Ausprobieren und Experimentieren verschiedene Lösungen gefunden. 


Mich hat sehr überrascht und gefreut, dass Nicole in ihren Rezepten auf althergebrachte Zutaten wie zum Beispiel Natron und Säure in Form von Apfelessig oder Zitrone setzt. Oder Mineralwasser und Sojaghurt für leichte und fluffige Teige. Die Industrie ist selbstverständlich nicht auf den Kopf gefallen und nutzt den veganen Boom, um jede Menge Ersatzstoffe auf den Markt zu bringen. Die findet ihr in Nicoles Backbuch aber nicht. 
Ich war immer skeptisch, Apfelessig unter meinen süßen Kuchenteig zu mischen. Schmeckt man das wirklich nicht raus? Aber das Ergebnis war phänomenal: Ich habe noch niemals so lockere Cupcakes gegessen, wie die Donauwellen-Cupcakes mit Himbeeren. Und da wären wir auch schon bei den Leckereien angelangt, die wir Samstag gebacken haben.


Aus Nicoles neuem Buch durften wir gleich drei Rezepte backen und im Anschluss selbstverständlich probieren und genießen. In mehrere Back-Teams aufgeteilt machten wir uns an die Herstellung von:

* Donauwellen Cupcakes mit Himbeeren

* Bunte Stachelbeer-Torte

* Kokosmakronen Veganista-Art

Da ich Donauwellen liebe, musste ich nicht lange überlegen und habe die Donauwellen-Cupcakes mit Himbeeren gebacken, allerdings in der glutenfreien Variante. Hilfreiche Tipps von Nicole gab es selbstverständlich dazu: Gerade beim veganen Backen ist es nämlich extrem wichtig, den Teig nicht zu lange zu verrühren. Der Handmixer blieb deshalb in der Schublade und die trockenen und feuchten Zutaten wurden einfach mit einem Löffel vermengt. Eine weitere Überraschung war für uns, dass in dem Teig für den Bisquitboden ruhig noch einige Mehlklümpchen zu sehen sein durften. Die lösen sich beim Backen nämlich ruck-zuck in Luft auf.


Als Topping für die Donauwellen-Cupcakes haben wir eine vegane Buttercreme hergestellt. Die gelingt ganz prima mit veganer Margarine, Puderzucker, Speisestärke und zum Verfeinern Vanille, Kakaopulver und etwas Pflanzenmilch. Sehr, sehr lecker, aber genau wie eine echte Buttercreme seeehr gehaltvoll. Aus diesem Grund konnte ich leider auch nur einen Cupcake essen.


Eine weitere Überraschung war für uns, dass es sogar möglich ist, vegane Kokosmakronen zu backen. Ganz ohne Ei, versteht sich. Geht nicht? Geht doch!


Vor lauter Backen und Probieren habe ich es leider nicht geschafft, alle Leckereien zu fotografieren. Die Rezepte findet Ihr aber alle in Nicoles neuem Buch. Wenn Ihr Euch auch fürs vegane Backen interessiert oder einfach mal etwas anderes ausprobieren möchtet, gibt aus dem aktuellen Buch HIER einige leckere Rezepte, süß wie auch herzhaft.

* La Veganista backt, Nicole Just, Verlag Gräfe und Unzer, 16,99 Euro könnt Ihr HIER bestellen.

Nicole Just schreibt übrigens auch auf ihrem Blog Vegan sein, mehr zu ihrer Person und wie sie zur veganen Ernährung gekommen ist, erfahrt Ihr HIER. Dort findet Ihr auch vegane Kochkurse und Videos von Nicole Just. 


Zum Schluss noch ein ganz großes Dankeschön an die Mitarbeiterinnen von Gräfe und Unzer, die diese zwei Tage für uns so toll organisiert haben und offen für jede Menge Fragen rund um das Verlagswesen waren. Es war ein ganz schönes und entspanntes Miteinander. 
Und selbstverständlich vielen Dank an Nicole Just, die uns so sympathisch und ausdauernd in das vegane Backen eingewiesen und mir persönlich große Lust aufs Ausprobieren gemacht hat. Einen  persönlichen Tipp habe ich mir auch noch bei Nicole abgeholt, aber dazu ein anderes Mal mehr...

Freitag, 12. September 2014

Ein verfrühter Wochenendgruß oder Muddi alleine unterwegs



Mit diesen wunderschönen Sukkulenten (wenn es denn wirklich welche sind) möchte ich mich in ein langes Wochenende verabschieden. Wie es die gute, alte Tradition verlangt, sind heute die 12 von 12 im September nach einer Idee von Caro von Draußen nur Kännchen dran. Und dieser 12. September wird für mich besonders spannend, weil ich ganz alleine zu einem Kurztrip in die Hauptstadt aufbreche, um der Einladung eines großen Verlags zu folgen. Worum es dabei geht und wie sich das Landei in der Metropole so schlägt, könnt Ihr via Instagram (@mykikabu) verfolgen, wenn Ihr mögt. Denn auf meine 12 Fotos am 12. September werde ich bestimmt nicht verzichten.


Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende und werde nächste Woche von meiner kleinen Reise berichten.
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