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Donnerstag, 24. November 2016

Huch, ist es schon wieder so weit? Schöne Ideen für Last-Minute-Adventskränze


Um mich herum sind schon alle wie verrückt im Vorweihnachtsrausch: Die Nachbarn hängen ihre Lichterketten in Bäume und Büsche, schmücken kahle Äste mit roten, glänzenden Christbaumkugeln, dekorieren die Haustür mit hübschen Kränzen. Von Instagram fange ich erst gar nicht an. Diese Flut an vorweihnachtlichen Kreativüberschlägen macht mich so fertig, dass ich schon kurz überlegt habe, bis zum Frühling eine virtuelle Pause einzulegen. Bei mir will, wie eigentlich in jedem Jahr, keine Weihnachtstimmung aufkommen. Ein schlichter Adventskranz muss trotzdem her, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Stimmung sich dann doch ganz langsam einschleicht. Falls Ihr auch noch nicht so weit seid oder einfach keine Zeit hattet, um Dekokram für einen Adventskranz zu besorgen, zeige ich Euch einige hübsche Ideen, die auch in letzter Minute noch zu schaffen sind.

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Ich weiß gar nicht mehr, wann und warum ich so ein Weihnachtsmuffel geworden bin. In meiner Kindheit war es pünktlich zum ersten Advent in unserem Haus überall schön und festlich geschmückt. Nie zu überladen oder kitschig. Mit hübschen Holz-Pyramiden, in denen die Heiligen drei Könige, Maria, Josef und das Jesuskind angetrieben von den Bienenwachskerzen, um die Wette rannten. Der Weihnachtsbaum, der bis heute ganz klassisch in Rot geschmückt wird. Ein klassischer Adventskranz mit dicken roten Kerzen. Trotz dieser schönen Erinnerungen, bei denen mir immer noch ganz warm ums Herz wird, habe ich keine Lust, bei uns zu Hause zu schmücken. Ich glaube es liegt daran, dass ich immer erst in festliche Stimmung komme, wenn die ganze Sache fast schon wieder vorbei ist - nämlich kurz vor Heiligabend. 

Unser Kleiner ist von meiner chronischen Weihnachts-Unlust alles andere als begeistert und deshalb habe ich ihm hoch und heilig versprochen, mich etwas mehr zu motivieren. Zeitlich halte ich mich ganz an die Tradition meiner Mama und krame unsere Weihnachtskiste frühestens am Freitag vorm 1. Advent raus, also morgen. Im Netz habe ich glücklicherweise viele Inspirationen für hübsche Adventskränze gefunden, die schnell gemacht sind. Bei den Farben mache ich in diesem Jahr keine Experimente und bleibe ganz klassisch bei rot, die weißen Adventskränze haben mir aber auch gut gefallen. Wenn ich erstmal angefangen habe, bin ich meistens so im Flow, dass es im Haus doch noch einen weiteren kleinen Adventskranz geben wird. Morgen werde ich mit den Jungs eine Runde durch den Wald drehen und Lärchenzweige, Moos, Tannenzweige und Zapfen sammeln. Schönere Deko gibt es doch sowieso nicht.

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 Ich wünsche Euch eine schöne und vor allem entspannte Adventszeit.
Donnerstag, 27. Oktober 2016

{Kinder}: Schöne Hörspiele für graue Herbsttage

Hörspiele stehen bei unseren Jungs seit Jahren ganz hoch im Kurs. Vor allem wenn es draußen kälter wird und wir es uns zu Hause richtig gemütlich machen, läuft so gut wie jeden Tag die Stereo-Anlage. Hörspiele sind aber auch an schlappen oder kranken Tagen toll, um sich einfach nur mal berieseln zu lassen.
Als uns der Amor Verlag aus Leipzig fragte, ob wir uns eine CD aus ihrem Kinder-Programm aussuchen möchten, war ich sofort Feuer und Flamme. Um einmal aus unseren alten Mustern auszubrechen und gespannt auf die Reaktion der Jungs, fiel meine Wahl auf Hänsel und Gretel*. Allerdings handelt es sich dabei nicht um das klassische Märchen, sondern um die Oper von Engelbert Humperdinck.


Mit klassischer Musik haben wir nicht besonders viel am Hut und wenn ich im Auto aus Spaß das Klassikradio anschalte, halten sich die Jungs die Ohren zu. Zu meiner großen Überraschung hat sich unser 6-Jähriger sehr für diese Oper interessiert und wir hören seit einigen Tagen die Arien.

Die Oper Hänsel und Gretel ist speziell für jüngere Kinder ab 4 Jahren gedacht und konzipiert. Um die kleinen Hörer langsam an die klassische Musik heranzuführen, wechseln auf der CD gesprochene Hörspielszenen mit Gesangsstücken ab. Dadurch werden die Kinder sehr gut auf den Inhalt vorbereitet und können der musikalischen Umsetzung besser folgen. Inhaltlich wurde auf dieser CD das Märchen der Gebrüder Grimm ziemlich entschärft und hat meiner Meinung nach mit dem Original nur noch wenig zu tun. Für jüngere Kinder ist das sicher gut, da keine Ängste wie etwa vor dem Aussetzen im Wald, der Ablehnung der Mutter oder der bösen Hexe geschürt werden. Die Laufzeit von rund 40 Minuten ist ideal, um jüngere Zuhörer nicht zu überfordern.

Die CD ist außerdem eine tolle Vorbereitung, um mit Kindern tatsächlich einmal in die Oper zu gehen. Bereits seit 1964 wird in der Staatsoper Hannover Hänsel und Gretel in der Weihnachtszeit speziell für Familien gespielt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich früher mit meinen Eltern das Stück gesehen habe. Eine tolle Tradition, die wir unbedingt aufrechterhalten müssen.

Neben Hänsel und Gretel gibt es im Amor Verlag weitere Opern-CDs für Kinder wie Aida, Tristan und Isolde, Carmen, La Traviata und viele mehr. Wenn Ihr lieber Märchen hört gibt es einige Klassiker, die von bekannten deutschen Schauspielern wie Iris Berben, Christiane Hörbinger, Sky Dumont oder Heiner Lauterbach vorgelesen werden.


Hörspiele: Unsere All-Time-Classics


 * Ritter Rost *

* ???-Kids *

* Hui-Buh *

* ??? *

* Märchen *



 *Die CD wurde uns freundlicherweise vom Amor Verlag zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung wird dadurch wie immer nicht beeinflusst.
Freitag, 14. Oktober 2016

{Musik}: Meine liebsten Songs für einen lauschigen Herbst

Es gibt eine Sache in meinem Leben, die ich mit schönster Regelmäßigkeit vernachlässige und sehr bedauere: Ich höre zu wenig Musik. Ich meine richtig Musik hören. Nicht morgens einfach nur das Radio anschmeißen und sich von Chart-Hits berieseln zu lassen. Oder Musik nur als Hintergrundgeräusch für unseren Alltag oder als Untermalung zum Kochen, abwaschen, aufräumen, basteln zu nutzen. 


Ich höre richtig Musik, wenn ich mir ganz bewusst eine CD aussuche, mich mit einer dicken Decke aufs Sofa kuschel, je nach Tageszeit einen Tee oder Wein trinke und zuhöre. Keine Beschäftigungen nebenher, die mich ablenken, sondern pures Hören und abtauchen in Erinnerungen. Musik ist für mich das Medium, das mich noch mehr als Fotos direkt mit meiner Vergangenheit verbindet. Der Herbst ist für mich die allerschönste Jahreszeit, um mir diese kleinen Momente zu gönnen. Auch wenn sie im Alltag sehr, sehr rar sind. Mit den dunkleren Tagen zieht dann auch diese wohlig-melancholische Stimmung auf, in der ich mich eine zeitlang gut treiben lassen kann. Schöne Musik hat auch den wunderbaren Effekt, mich aus Tiefs und mieser Laune herauszuholen. 
Ich habe in den letzten Tagen einige meiner Lieblingssongs für herrlich kuschelige Herbsttage rausgesucht. Dabei wurde mir klar, dass ich fast ausschließlich männliche Stimmen höre. Eine echte Entdeckung war die kanadische Sängerin Feist für mich, der ich im Internet zufällig über den Weg gelaufen bin. One evening ist deshalb ganz oben auf meiner Herbst-Playlist gelandet. Ich bin gespannt, wie sie Euch gefällt. Eine weitere Entdeckung ist die dänische Indie-Band Kashmir, deren Platte wir in unserem Kurz-Urlaub in Kopenhagen gehört haben. Passenderweise hat sich die Band 1990 genau in der dänischen Hauptstadt gegründet.
Wenn Ihr auch entspannte Musik mögt, könnt Ihr Euch meine Herbst-Playlist gerne anhören. Falls Ihr nicht bei Spotify seid, könnt Ihr rechts in meiner Sidebar kurz in meine Liste hineinhören. Ich wünsche Euch viel Spaß und gemütliche Herbsttage.
Samstag, 1. Oktober 2016

Meine 5 Freitagslieblinge: Ideen für die nächste Kinderparty, Herbsteinblicke und ein knalliges Smoothie-Rezept

Zack! Schon wieder ist die Woche rum und in Niedersachsen haben die Herbstferien begonnen. War nicht gerade noch Sommer? Verrückt. Die Woche ist wie im Flug vergangen und war voll mit kleinen Lieblingsdingen, die ich Euch heute zeige. Die Idee für diesen schönen Rückblick stammt übrigens von Berlinmittemom Anna. Viel Spaß!


Lieblingsbuch der Woche


Mein Lieblingsbuch und schönste Inspiration zugleich ist das toll gestaltete Buch Kinder Party Küche aus dem AT Verlag. Es gibt jede Menge zauberhafte und witzige Ideen für Kindergeburtstage und Mottopartys. Auch wenn ich zur kreativen Sammlung hin und wieder Pinterest nutze, ziehe ich gedruckte Bücher dem Internet eindeutig vor. Ich mag es so sehr, ein dickes Buch vor mir liegen zu haben, darin zu blättern und kleine Zettelchen hineinzukleben. Kinder Party Küche ist schon wie die zwei Vorgängerbücher Kinder kocht! und Kinder an den Herd! besonders liebevoll gestaltet und randvoll mit süßen und herzhaften Rezepten, einfachen Deko-Tipps, bei denen auch Kinder mithelfen können, Ideen für Einladungskarten und kleinen Geschenken aus der Küche.

Kinder Party Küche ist bereits das dritte Buch des Autoren- und Illustratorengespanns Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch und Nelly Mager und es lohnt sich wirklich, einen Blick hinein zu werfen.


Lieblingsrezept





Auch wenn ich mich gerade mit dem Gedanken anfreunde, dass die Tage nun wieder kürzer werden, bedeutet Herbst leider auch häufig Erkältungszeit. Unsere Familie ist zum Glück ziemlich gesund und munter durch das Jahr gekommen und das soll bitteschön auch so bleiben. Ein leckerer Vitamin-Booster mit dem Bakterien und Viren hoffentlich von uns fern gehalten werden ist dieser Smoothie mit Rote Bete, Himbeeren, Apfel und Banane. Ist die Farbe nicht ein Knaller? Damit Ihr auch fit durch den Herbst kommt, verrate ich Euch das Rezept. Tipp: Für Kinder lieber nur eine halbe Rote Bete Knolle nehmen. Von meiner Mischung waren unsere Jungs nicht sooo begeistert, weil es zu gemüsig schmeckte. Aber vielleicht sind Eure Kids ja auch nicht so empfindlich.

Knalliger Vitamin-Booster (1 Glas)

1 Rote Bete Knolle (vakuum verpackt)
100 g tiefgefrorene Himbeeren
1 Apfel
1 Banane
Etwas Wasser ja nach gewünschter Konsistenz
Agavendicksaft oder Reissirup zum Süßen


 
Liebster Moment mit meinen Kindern

 Von meinem liebsten Moment mit unseren Kindern habe ich leider kein Foto, aber das ist auch gar nicht nötig. Den Anblick meiner zwei Jungs, die jetzt immer jeden Freitag gemeinsam von der Schule nach Hause gehen, vergesse ich nicht. Ich kann immer noch nicht fassen, dass die beiden jetzt schon so groß und selbstständig sind und mich immer weniger brauchen. Ich finde das ganz wunderbar, es macht  mich aber auch immer ein kleines bisschen wehmütig.

Liebster Moment nur für mich


Im Herbst liebe ich es ganz besonders, morgens eine kleine Runde spaziergen zu gehen. Die Natur ist noch ganz verschlafen und der Nebel liegt schwer auf den Feldern. Wenn dann noch die Sonne langsam aufgeht und alles in ein warmes, unwirkliches Licht taucht, ist der Morgen perfekt.

Noch mehr Freitagslieblinge findet Ihr HIER. Ich wünsche Euch ein kuscheliges Wochenende, wir haben gerade die ersten Plätzchen gebacken...
Mittwoch, 21. September 2016

Kopenhagen: Unser entspannter Freundinnen-Trip und 5 Low-Budget-Tipps {Teil 1}



Vor fast einem Vierteljahr, Ende Juni war es, bin ich mit meiner Freundin endlich zu unserem ersten gemeinsamen Mädels-Trip nach Kopenhagen aufgebrochen. Wir hatten schon lange vor, ganz alleine ohne Kindern und Männer, eine neue Stadt zu erkunden. Vor zwei Jahren waren wir für eine Nacht in Bremen, dieses Mal sollte unser Ausflug etwas länger sein. Endlich mal in Ruhe quatschen, hübsche Geschäfte nicht nur von außen, sondern auch von innen ansehen (alle Mamas wissen was ich meine) und stundenlang vor Verzückung zu quietschen, weil es so viele schöne Dinge zu entdecken gibt. Ausschlafen so lange wir möchten, keine Alltagsverpflichtungen, uns einfach nur treiben lassen. Ganz langsam verblassen meine Erinnerungen an diese drei schönen Tage im frühen Sommer und deshalb ist es allerhöchste Zeit, sie noch einmal für mich und natürlich Euch herauszukramen.


Aber warum eigentlich Kopenhagen? Ich muss zugeben, dass ich zu einem großen Teil von Blogs und Reiseberichten angefixt wurde, die von der dänischen Hauptstadt in den höchsten Tönen schwärmten. Aber egal ob ich Reisetipps auf Facebook über furchtbar angesagte Sterne-Restaurants und hippe Cafés las oder Blogposts über wunderbare Design-Hotels wurde mir schlagartig klar: Das hier ist nicht meine Liga und schon gar nicht meine Preisklasse. Ich wette, ich bin nicht die Einzige, der es so geht und habe deshalb einige Tipps Low-Budget-Tipps für Kopenhagen zusammengestellt.

 1.  Wohnen: Preiswert und mittendrin im Geschehen

Da wir unser Budget für eine Unterkunft in Kopenhagen im Vorfeld festgelegt hatten, landeten wir ziemlich schnell bei airbnb und haben es keine Sekunde bereut. Gewohnt haben wir in einer schnuckeligen, kleinen Studentenwohnung im angesagten Multikulti-Stadtteil Nørrebro. Wir waren ganz nah am Geschehen und tolle Insider-Tipps gab es von unserer Vermieterin Ida für knapp 80 Euro pro Nacht gratis dazu. Wir hatten großes Glück mit dieser kleinen Wohnung, dem niedlichen Balkon mit Blick auf den riesigen grünen Innenhof, auf dem wir morgens gefrühstückt und abends Wein getrunken haben. Die Seite zur Straße war nicht ganz so idyllisch, aber immerhin hatten wir Supermarkt und Bushaltestelle vor unserer Tür. Wir hatten die Wohnung ganz für uns alleine. Noch mehr sparen könnt Ihr, wenn Ihr Euch nur ein Zimmer bucht und mit Eurem Vermieter unter einem Dach wohnt.

 



2. Zu Fuß gehen und die Umgebung entdecken


Für unseren ersten Tag in Kopenhagen hatten wir uns ganz fest vorgenommen, zu Fuß zu gehen. Der Nahverkehr ist zwar auch nicht teurer als in Deutschland, aber während des Laufens sieht und erlebt man einfach mehr. Bei dem wundervollen Kleidchen-Wetter, mit dem wir bei diesem durchwachsenen Sommeranfang, gar nicht gerechnet hatten, machte das richtig Spaß. Ganz ohne Ziel sind wir durch diese schöne Stadt gelaufen und haben sie auf uns wirken lassen. Einziger Haken: Wir waren abends so kaputt, dass wir keinen Fuß mehr vor die Tür setzen konnten.


 3. Lässige Pizzeria statt Restaurant


Durch puren Zufall sind wir in unserem Viertel Nørrebro in Stefanos Pizzeria gelandet. Erschöpft von der 5-stündigen Zugfahrt und einigen Verwirrungen bei der Suche nach dem richtigen Bus zu unserer Wohnung liefen wir am frühen Abend ziemlich hungrig durch die Gegend. Wir deuteten es als gutes Zeichen, dass vor dem Laden ziemlich viel los war. Bestellen könnt Ihr frische Salate, Burger, Sandwiches, Pasta und natürlich super leckere Pizza zu fairen Preisen. Das Essen ist schnell fertig und ihr könnt Euch noch die lässigen Kopenhagener ein Weilchen ansehen.

Falls Ihr mal in der Gegend seid:

Stefanos Pizzeria
Stefansgade 33
2200 Kopenhagen



Nur einen Katzensprung von unserer Wohnung entfernt ist die angesagte Jaegersborggade mit Cafés, Smoothie- und Wein-Bars, kleinen Shops mit handgemachtem Schmuck und Keramik, Plattenläden und vielem mehr. Tipp: Wenn Ihr von Stefanos Pizzeria kommt und die Jaegersborgadde hinuntergeht, lauft Ihr genau auf einen meiner Lieblingsplätze zu, den Assistens Kirkegård. Einen riesigen Friedhof...

4. Relaxen auf dem Friedhof Assistens Kirkegård (Nørrebro)


Zugegeben, auch wenn sich die Überschrift ein wenig seltsam anhört, aber auf dem riesigen Friedhof, der von den Einheimischen als Park genutzt wird und auf dem Hans Christian Andersen begraben ist, lässt es sich ganz wunderbar entspannen. Diese absolute Stille ist der Wahnsinn. Hinzu kommt, dass ich seit meiner Kindheit Friedhöfe liebe. Ich habe mir früher immer vorgestellt, dass ich eines Tages eine Weltreise mache, nur um Friedhöfe zu fotografieren. Ein kleiner Schauer lief uns bei der tief stehenden Sonne schon über den Rücken, als wir uns mit Bier und Chips eingedeckt, zwischen den alten Grabsteinen und Statuen einen Platz gesucht haben. Kaum bemerkten wir die fröhlichen Menschen um uns herum, fühlten wir uns schon sehr viel wohler. Der Friedhof ist frei zugänglich.


5. Noch ein herrlicher Ort zum Entspannen: Der Botanische Garten im Herzen Kopenhagens

Der Botanische Garten in Kopenhagen war eigentlich ein Zufallstreffer, weil wir dringend Erholung für unsere armen Füße brauchten. Wäre ich von der Wärme und unserer Lauferei nicht so fertig gewesen, hätte ich diesen wundervollen Gewächshäusern aus dem 19. Jahrhundert und den 13.000 Pflanzenarten in dem 10 Hektar großen Garten garantiert mehr Beachtung geschenkt. Stattdessen freuten wir uns über ein schattiges Plätzchen. Tipp: Im Frühling und Sommer gibt es vor Ort einen kleinen Vintage-Food-Truck mit Getränken und Snacks. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit dort zu picknicken. Der Eintritt ist frei!


Botanischer Garten
 
Øster Farimagsgade 2B
1353 Kopenhagen
 
Das ist noch lange nicht alles, was wir in Kopenhagen gesehen haben. In einem zweiten Teil werde ich demnächst mehr über unseren Freundinnen-Ausflug schreiben.
Samstag, 17. September 2016

Meine fünf Freitagslieblinge: Ganz viel Meerliebe und schnell gemachte Lachs-Pasta

Ich war mir ja ganz sicher, dass meine 5 Freitagslieblinge es bis Freitagabend auf den Blog schaffen würden. Aber zwischen Mittagessen kochen, aufräumen, Wäsche waschen, Vokabeln üben und einer unvorhergesehenen Müdigkeit, die mich am frühen Abend überfiel, war nicht mehr daran zu denken. Mit etwas Verspätung geht's jetzt aber los...


Lieblingsbuch der Woche

Jede Woche ein Lieblingsbuch vorzustellen finde ich ehrlich gesagt sehr ambitioniert. Ich bin schon froh, wenn ich im Monat ein Buch durchlese. Deshalb verlinke ich Euch das neue Kochbuch der schwedischen Food-Ikone Leila Lindholm, das hier vor ein paar Tagen eingetrudelt ist. Ganz bald stelle ich das sehr hübsch aufgemachte Buch Meine Rezepte für die ganze Familie mit über 100 frischen und gesunden Gerichten mit anderen tollen Neuerscheinungen hier vor.


Lieblingsrezept

Ich war ja sehr skeptisch, ob diese One-Pot-Pasta-Gerichte wirklich funktionieren. Einfach die Zutaten in einen Topf werfen, Wasser drauf, das Ganze bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen, einige Male umrühren, 5 Minuten ziehen lassen und fertig. Was soll ich sagen, die Räucherlachs Spinat Tagliatelle aus dem neuen Buch One Pot Pasta - Schnelle Nudelgerichte aus einem Topf von Sabrina Fauda-Role schmeckt super und sind in 15 Minuten auf dem Tisch.


Räucherlachs Spinat Tagliatelle (für 4 Personen)

350 g Tagliatelle
125 g frischer, junger Spinat
160 g Räucherlachs
4 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten
4 EL Crème fraiche
1 Würfel Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle
750 ml Wasser

Und so geht's 

Alle vorbereiteten Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in einen großen Kochtopf geben, 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und regelmäßig umrühren. Nach Ende der Kochzeit vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. 

Liebster Moment mit meinen Kindern

Die zwei Tage, die wir mit unseren Kindern, Oma, Opa, Schwester, Schwager und Hund an der Ostsee verbracht haben waren einfach nur wunderschön. Wir waren den ganzen Tag am Strand, sind im Meer geschwommen, haben gequatscht, Eis gegessen und unsere Gesichter in die Sonne gehalten. Der schönste Moment war, als wir alle zusammen zum Sonnenuntergang am Meer waren und unsere Füße in den kühlen Sand gegraben haben.



Liebster Moment nur für mich

Man reiche mir einen Kaffee und setze mich bei schönstem Sommerwetter in einen Strandkorb mit Blick aufs Meer. Dazu noch Kinder, die vergnügt mit dem Hund meiner Schwester spielen oder so tiefe Löcher buddeln, dass die anderen Kids bewundernd daneben stehen. Mehr brauche ich nicht, um rundum zufrieden zu sein.



Schönste Inspiration 

Ich muss mich wohl langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass der Sommer so gut wie gelaufen ist. Schönste Inspiration und perfekt gegen Fernweh ist die bereits zweite Ausgabe des wundervollen Reisemagazins The Fernweh Collective. Die Autoren und Fotografen nehmen Euch mit auf traumhafte Reisen in Dschungel-Regionen rund um unseren Globus. Sehr empfehlenswert!


Noch mehr Freitagslieblinge findet Ihr wie immer bei Berlin Mitte Mom Anna. Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.
Dienstag, 13. September 2016

{Vegetarisch}: Reisnudelsalat mit Spinat und Schafskäse


Bevor der Herbst mit Kürbis, Pilzen, heißen Suppen und deftigen Gerichten um die Ecke kommt, zeige ich Euch passend zu dem herrlichen Sommerwetter das Rezept für einen leichten Salat mit Reisnudeln. Die Kombination von Spinat, Sesamöl und Sojasoße liebe ich schon lange, gespannt war ich auf den Schafskäse, der den Salat etwas gehaltvoller macht. So viel kann ich Euch schon mal sagen: Der Salat ist der Knüller, schmeckt richtig lecker und ist dazu noch schnell gemacht.



Reisnudelsalat mit Spinat und Schafskäse (2 Personen)

350 g Reisbandnudeln
4 Frühlingszwiebeln
100 g jungen Spinat
200 g Schafskäse

Für das Dressing: 

2 EL Sojasoße
2 EL Hoisin-Soße
2 EL Reisessig
2 EL Sesamöl
1 Prise brauner Zucker
Pfeffer aus der Mühle
2 EL ungeschälter Sesam

Und so geht's: 

1. Zunächst werden die Reisbandnudeln in einem Topf mit kochendem Wasser übergossen und garen für etwa 10 Minuten. Danach werden sie mit kaltem Wasser abgeschreckt, im Sieb abgetropft und zur Seite gestellt.

2. Nun wascht Ihr die Frühlingszwiebeln und schneidet sie schräg in kleine Stücke. Der Spinat wird gewaschen und abgetropft, der Schafskäse vorsichtig zerbröckelt. 

3. Der Sesam wird in einer Pfanne ohne Fett erhitzt, bis er leicht gebräunt ist. Vorsicht: Sesam brennt schnell an!

4. Die Sojasoße wird mit der Hoison-Soße, Reisessig, Öl und Zucker verrührt und mit dem Pfeffer abgeschmeckt. Danach vermengt Ihr die vorbereiteten Zutaten mit dem Dressing und streut den Sesam über den Salat.

 Guten Hunger und genießt die schönen Spätsommertage!

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