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Donnerstag, 26. Mai 2016

Tschüss Hormone und wie es jetzt weiter geht

In meiner blogfreien Zeit habe ich mich intensiv mit einem Thema beschäftigt, das bei mir in den letzten 25 Jahren quasi nebenher lief: die Verhütung. Ich habe mir ehrlich gesagt nie großartige Gedanken gemacht. Ich habe über 15 Jahre brav die Pille geschluckt und mir nach der Geburt unseres zweiten Sohnes für 5 Jahre die Hormonspirale legen lassen. Mögliche Nebenwirkungen wie Migräne oder Libidoverlust und ein erhöhtes Thrombose- und Brustkrebsrisiko waberten zwar immer ganz hinten in meinem Kopf herum, haben mich über die Jahre aber nicht wirklich beschäftigt.
Ich weiß nicht, ob mein 40. Geburtstag die magische Grenze war, mich mehr mit mir selbst und meinem Körper zu beschäftigen. Oder die Tatsache, dass in meinem Umfeld junge Frauen an Brustkrebs erkrankten und meine Patentante an den Folgen sogar gestorben ist. Ich war nie ein Hypochonder, aber mit zunehmendem Alter steigt - ob ich will oder nicht - die Angst, auch eine fiese Krankheit zu bekommen.


Kurz bevor ich mir eine neue Hormonspirale für die nächsten 5 Jahre einsetzen lassen wollte, stieß ich durch puren Zufall auf einen Artikel, der sich kritisch mit den Nebenwirkungen auseinandersetzte. Die von vielen Frauenärztinnen, so auch meiner, angepriesene Verhütungsmethode, sollte auf einmal gar nicht mehr so toll sein. Dass die Spirale die Hormone gar nicht nur lokal in der Gebärmutter abgebe, sondern im ganzen Körper. Und dass die Dosierung nicht so niedrig sei, wie propagiert. Von extremen Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Depression war da auf einmal die Rede.
Einige dieser Nebenwirkungen kamen mir bekannt vor, hatte ich damit seit vielen Jahren zu kämpfen, ohne jedoch zu wissen, dass sie möglicherweise von der Spirale kommen könnten. Problematisch war und ist es für mich allerdings herauszufinden, ob meine Stimmungsschwankungen tatsächlich mit der Hormonspirale im Zusammenhang stehen oder ob es einfach an den äußeren Umständen und dem täglichen Familienwahnsinn mit 2 Kindern liegt. Deshalb konnte es für mich nur eine Lösung geben: Die Spirale musste so schnell wie möglich raus.

Nach einigem hin und her habe ich mich nun entschieden, auf Hormone komplett zu verzichten und in Zukunft weder die Pille noch die Hormonspirale zur Verhütung zu nehmen. Ich möchte gerne herausfinden, wie es meinem Körper ganz ohne die Zufuhr von Hormonen geht. Da wir kein drittes Kind mehr möchten, ist Verhütung gerade ein großes Thema. Nachdem ich mich viele Stunden mit Möglichkeiten der hormonfreien Verhütung beschäftigt hatte, stieß ich im Internet auf NFPNatürliche Familienplanung hörte sich für mich nicht unbedingt nach sicherer Verhütung an. Und auch meine Schwester frohlockte, dass bald bestimmt ein kleines Mädchen unterwegs sei.



Früher hätte ich diese Form der Verhütung wahrscheinlich als esoterischen Quatsch abgetan und mich nicht weiter damit beschäftigt. Bei NFP nach der symptothermalen Methode Sensiplan, wie es genau heißt, geht es aber ganz sachlich darum, anhand der Basalthemperatur (das ist die Temperatur, die direkt nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen gemessen wird) und dem Zervixschleim die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage zu bestimmen. Die täglichen Daten werden in ein Datenblatt oder etwas komfortabler in eine dazugehörige App auf dem Handy eingetragen. Wer sich strikt an die Regeln hält, die in dem Buch Natürlich & Sicher Das Praxisbuch dargestellt werden, wird mit einer Methodensicherheit belohnt, die vergleichbar mit der Pille ist.
Stark vereinfacht gesagt: Wenn die unfruchtbaren Tage nach der Methode ausgewertet werden konnten, ist Sex für bis zu zwei Wochen im Zyklus ganz ohne Verhütung möglich. (Natürlich immer abhängig vom individuellen Zyklus der Frau). In der fruchtbaren Zeit greift man dann auf Kondome oder andere Barrieremethoden zurück. Die ganze Sache ist auf den ersten Blick ziemlich kompliziert, aber ich finde es momentan spannend, mich damit genauer auseinanderzusetzen.

Wenn Ihr Euch auch für das Thema interessiert findet Ihr bei Maggie von We are the Ladies einen super Einstieg und viel Wissenswertes zur natürlichen Verhütung.

Mehr zur Arbeitsgruppe NFP und der wissenschaftlich fundierten Methode Sensiplan erfahrt Ihr HIER.


Wie macht Ihr das? Hormone ja oder nein?





Donnerstag, 19. Mai 2016

5 Dinge, auf die ich mich diesen Sommer freue

Huch, na das war ja eine lange Blogpause! Vier Wochen war es hier still, dafür tobte aber unser echtes Leben um so mehr. Wir haben den 10. Geburtstag unseren Sohnes gefeiert und den 75. meines Papas. Wir haben die ersten warmen Tage in unserem Garten genossen und kleine Ausflüge mit der Familie unternommen. Uns den Kopf zerbrochen, welche Schule für unseren Großen nach den Sommerferien wohl die richtige ist. Und ich habe mir mal wieder über Sinn und Zweck des Bloggens so meine Gedanken gemacht. Einer plötzlichen Eingebung folgend, habe ich mir dann noch vorgenommen, bis auf weiteres auf Hormone in Form von Spirale oder Pille zu verzichten. Wie es dazu kam und wie es jetzt verhütungstechnisch weitergeht, berichte ich ein anderes Mal. Jetzt kommen erstmal 5 grandiose Dinge, auf die ich mich diesen Sommer richtig freue!

1. Freundinnen-Kurztrip nach Kopenhagen


Unser Städte-Trip nach Kopenhagen war eigentlich schon für letztes Jahr geplant, aber zwei Männer, vier Kinder und gefühlte 1000 Termine wollen unter einen Hut gebracht werden. Jetzt hat es aber geklappt! Endlich! Zum Start der Sommerferien düsen wir in die tolle dänische Stadt und wollen einfach nur quatschen, gucken, essen und die Zeit genießen. Die Zugtickets sind gebucht und unsere Unterkunft in einer süßen Wohnung mit Balkon mitten im schönen Nørrebro steht auch. Hach, ich freu mich!


2. Einfach mal nichts tun und die Füße hochlegen


Ich freue mich riesig aufs süße Nichtstun! Früher kam bei mir immer leichte Panik auf, wenn die Sommerferien vor der Tür standen. 6 Wochen Ferien mit zwei Jungs, die erfahrungsgemäß mindestens 2, eher 3 Wochen brauchen, um sich aufeinander einzugrooven. In Kombination mit meiner Selbstständigkeit ist das oft anstrengend, aber dafür müssen wir nicht mehr für Tests lernen, der Hausaufgaben-Stress verschwindet und der Wecker wird in eine dunkle Ecke verbannt.

3. Ein Hochbeet für unseren Garten
   

Lange im Kopf geplant und demnächst soll es endlich mit dem Projekt Hochbeet losgehen. Wir sind alle schon ganz heiß drauf, Salat, Kohlrabi, Gurken, Tomaten & Co. aus unserem eigenen Anbau zu ernten und zu essen. 

4. Mit dem Liebsten zum Massive Attack-Konzert nach Berlin

Mit Anfang 20, in meiner leicht melancholisch angehauchten Phase, hörte ich Massive Attack in meinem WG-Zimmer in Hannover rauf und runter. Zum Konzert habe ich es damals leider nicht geschafft, obwohl sie sogar in einem Club im gleichen Stadtteil bei mir um die Ecke aufgetreten sind. Jetzt, gut 20 Jahre später, hole ich das nach. Meinen Mann schleppe ich einfach mit und dann sehen wir uns in der wunderschönen Zitadelle in Spandau das Konzert an.  


5. Endlich wieder in den Sonnenaufgang tanzen


Mindestens ein Mal im Jahr gibt es für meine Freundin und frühere WG-Mitbewohnerin und mich einen Pflichttermin: Wir fahren auf ein Festival und tanzen zu elektronischer Musik in den Sonnenaufgang (wenn wir nicht vorher totmüde in unser Zelt fallen). Im letzten Jahr hat das super geklappt und wir möchten es diesen Sommer unbedingt wiederholen.


Dienstag, 19. April 2016

Von Lebensträumen und einem passenden Buchtipp


Wann habt Ihr das letzte Mal geträumt? Ich meine so richtig, mit kribbeliger Vorfreude und Herzklopfen, wenn Ihr nur an Euren Traum oder Eure Wünsche denkt. Von einem Urlaub, den Ihr schon immer einmal machen wolltet, vielleicht einem neuen Job, der Euch wirklich erfüllt oder einer Auszeit mit Eurer Familie in einem fremden Land. Oft bleibt es ja beim Ausmalen des Traums in den schönsten Farben, aber uns hindert meistens irgendetwas daran, ihn tatsächlich umzusetzen. Sei es das liebe Geld, die Schulpflicht der Kinder oder der Angst vor der ungewissen Zukunft. 

Während ich seit Jahren vor mich hinphantasiere, dass ich irgendwann einmal am Meer leben möchte und noch nicht mal selber weiß, ob ich es wirklich ernst damit meine, wird meine Schwester da schon etwas konkreter. Sie träumt seit Jahren von einem eigenen kleinen Café auf ihrem traumhaften Grundstück. Ihre Gäste sitzen auf bunt zusammengewürfelten Mobiliar, das sie auf Flohmärkten gesammelt hat und serviert ihnen ihren fabelhaften selbstgebackenem Obstkuchen vom Blech, fluffige Muffins und süßen Käsekuchen. Abends, wenn die Sonne langsam hinter der umgebauten Scheune und dem großen, verwunschenen Garten verschwindet, gibt es einen knusprigen Flammkuchen mit einem leckeren Glas Wein. 


Kurz vor ihrem 50. Geburtstag in diesem Sommer nehmen die lang ausgeheckten Pläne ganz langsam Gestalt an. Wenn sich zu den Träumen dann aber die Realität gesellt in Form von Umbau, Finanzierungsplänen, Behördengängen und dem Gedanken, ob überhaupt jemand in ihr kleines, abgelegenes Café am Rand der Lüneburger Heide kommen wird, sieht alles nicht mehr so schön bunt aus und der Zweifel gesellt sich dazu.

Gestern, beim 10. Geburtstag unseres Großen, haben wir schon mal ein wenig weitergesponnen und überlegt, welche Köstlichkeiten es unbedingt auf eine kleine Speisekarten schaffen könnten und ich habe mich großzügig angeboten, meine Schwester auf eine kleine Recherche-Tour durch hübsche Cafés in Hannover zu begleiten. Ich bin jedenfalls furchtbar gespannt, wie es mit dem Traum meiner Schwester weitergeht. Fest steht: Sie kann backen und kochen und hat ein tolles Gespür, schöne Dinge zu entdecken und zu dekorieren.


Ein tolles, neues Buch, das die Träume meiner Schwester im Moment beflügelt, sind die Sugar Girls aus dem Callwey Verlag. Dort berichten 20 Frauen, wie sie ihren ganz persönlichen Traum von einem eigenen Café in die Tat umgesetzt haben - mit allen Höhen und Tiefen. Neben den Porträts dieser sympathischen Café-Besitzerinnen, wie etwa Doreen (Foto) mit ihrem Café Himmelhoch in Braunschweig, liefert das Buch aber auch leckere Rezepte, süße Deko-Ideen und jede Menge Gründer-Tipps für alle, die es auch einmal mit einem eigenen Café versuchen wollen. HIER könnt Ihr einen Blick in das Buch werfen.

Fotos: Ulrike Schacht




Sugar Girls, Meike Werkmeister, Jana Henschel, Callwey Verlag, 29,95 Euro 


Und? Wie sieht's mit Euren Träumen aus? Eine Weltreise, auch ein eigenes Café oder seid Ihr wunschlos glücklich?
Mittwoch, 13. April 2016

{Insta-Liebe}: Meine 12 von 12 im April

Seit ewigen Zeiten schaffe ich es endlich wieder einmal bei den 12 von 12 mitzumachen. Von unserem recht vollen Tag, bin ich gestern abend so erschöpft aufs Sofa gefallen, dass ich die Bilder leider nicht mehr auf den Blog stellen konnte. Aber jetzt!


1.Wie ich Montagmorgende liebe! Nach einem Wochenende mit unseren Jungs genieße ich die Ruhe am frühen morgen besonders. Und wenn dann noch die Sonne scheint, umso besser.// 2. Eine Runde durch die Kinderzimmer gedreht.// 3. Das tolle Wetter genutzt, um eine Runde laufen zu gehen. Ich mache das ja leider nicht besonders regelmäßig und bin dann trotz großer Motivation meistens ziemlich erschöpft. Die kleinen Fotopausen nutze ich gerne zum durchatmen.// 4. Nach dem Laufen einen super leckeren Smoothie getrunken mit Himbeere, Banane, Mango und Datteln. Die Smoothie-Farbe passt so toll zu der Marmelade, da musste ich mit der Reihenfolge etwas schummeln. :-)



5. Das obligatorische Jogging-Klamotten-Foto. Leider ziehe ich mich immer viel zu warm an.// 6. Nach diesem schönen Vormittag muss ich dann leider doch noch den Computer anschmeißen und etwas arbeiten und Geburtstagsplanerei für einen gewissen 9-Jährigen betreiben.// 7. Unspektakuläres Mittagessen, aber die Jungs lieben nunmal Laugenbrötchen.// 8. Spontan noch einen Friseurtermin für die Jungs eingeschoben. Die Begeisterung für meine Nachmittagsplanung war überwältigend. Zum Schuhekaufen hat's zu ihrer Freude nicht mehr gereicht.


9. Unser Großer muss für ein Schultheaterstück üben, das er mit seiner Theater-AG zur Einschulung der Erstklässler und damit auch seines kleinen Bruders aufführt. So viele Taschentücher kann ich alte Heulsuse gar nicht einstecken.// 10. Mit Hunger Kochbücher angucken ist nicht besonders schlau. Ich habe in letzter Zeit schon so viele leckere Gerichte mit Reisnudeln gesehen, bei uns auf dem Dorf bekomme ich die aber blöderweise nicht.// 11. Brüderliche Zweisamkeit beim Spielen.// 12. Ich finde den Duft von Wildrose ja immer etwas omamäßig, aber nach dieser 7-Tage-Kur mit Gesichtsöl fühlt sich die Haut ziemlich gut an. 


Mehr Einblicke in den 12. April findet Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Samstag, 9. April 2016

{Bücherliebe}: Salat Samurai - 100 Salate, die endlich richtig satt machen

Ich liiiiebe Salat! Vor allem im Sommer gehört er zu meinem Grundnahrungsmittel. Nach einigen Tagen mit einer Schale voll grünem Salat, Gurken, Tomaten, Champignons, Mais und vielleicht etwas Abwechslung mit frisch geriebenem Parmesan oder Kürbiskernen, sind mir schon oft die Ideen ausgegangen. Deshalb war ich auch gleich sehr angetan, als ich das Buch Salat Samurai von Terry Hope Romero aus dem Unimedica Verlag, das auch optisch sehr gelungen ist, in den Händen hielt. Dort findet Ihr 100 Rezepte für leckere Salate, wie ihr sie garantiert noch nicht gegessen habt.


Die Idee hinter dem Buch: Die amerikanische Autorin Terry Hope Romero hat sich als Veganerin lange Zeit darüber geärgert, dass sie vor allem in Restaurants häufig nur eine fantasielose Salatbeilage als Hauptgericht essen konnte. Mir ihrem Buch stellt sie nun gleich 100 sehr herzhafte vegane Salate vor, die eine ganze Mahlzeit sind und endlich aus dem Schatten der kleinen Beilage heraustreten.

Ausprobieren werde ich ganz bestimmt die Dojo-Sesamnudeln (oben) mit knackigem grünen Salat, Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln und Nori in einer pikanten Sesam-Erdnuss-Soße. Und die BGT-Bowl mit Bacon, Grünkohl und Tomaten (unten). Anfangs hat es mich etwas irritiert, dass in den veganen Rezepten von Bacon und Speck-Würfeln die Rede ist. Selbstverständlich wird das Fleisch durch Tempeh ersetzt. Es gibt aber noch jede Menge anderer Knaller-Rezepte, die nach Jahreszeiten und saisonalem Gemüse unterteilt sind, wie den teuflischen Caesar-Salat mit einem sehr pikanten Dressing, das aufgewärmt auch glatt als Suppe durchgehen kann oder den gerösteten mexikanischen Maissalat mit Avocado. Viele Rezepte sind fix gemacht und viele Zutaten hat man sowieso im Haus, andere sind etwas exotischer und erfordern einen kleinen Ausflug in den Bioladen und den Asia-Supermarkt.


Außerdem gibt es in dem Buch viele Tipps für die veganen Zutaten, einen Wochenplan und die Grundausstattung für einen echten Salat Samurai. 

Lasst Euch von dem Wörtchen vegan im Titel bitte nicht abschrecken. Ich finde es als Nicht-Veganerin immer wieder spannend, mal über den Tellerrand zu schauen und neue Dinge auszuprobieren. Aber wenn Ihr nun mal gerne Steak oder Speck mögt, lasst den Sojafleischersatz Tempeh oder Tofu im Regal stehen und genießt einfach diese tollen, abwechslungsreichen Salate.

Dienstag, 22. März 2016

Tolle Ideen für fantasievolle Kindergeburtstage: Fräulein Klein feiert mit Kindern

Auf der Suche nach fantasievollen Geburtagskuchen und Deko-Ideen durchstöber ich vor den Geburtstagen unserer Jungs meistens Pinterest oder verschiedene Blogs. Das geht schnell und liefert meistens ganz passable Ergebnisse. Viel lieber mag ich es aber, mich mit einem Buch aufs Sofa zu kuscheln und Seite für Seite Inspirationen zu sammeln. Bisher gab es leider kein schönes Buch, das mir zum Thema Kindergeburtstag gefallen hätte. Geht es Euch genauso? Dann habe ich etwas für Euch! Im Callwey Verlag ist gerade ganz neu das wunderbare neue Buch Fräulein Klein feiert mit Kindern erschienen.

Fotos: Yvonne Bauer

In dem mittlerweile vierten Buch der beliebten Food-Bloggerin Yvonne Bauer alias Fräulein Klein, dreht sich diesmal alles um tolle Deko-Ideen und leckere Rezepte für Kindergeburtstage. Mit den zahlreichen liebevollen Ideen können Eure Kinder an ihrem Geburtstag in fantasievolle Märchen- und Abenteuerwelten abtauchen. Leckereien wie der süße Märchenschloss-Kuchen für kleine Prinzessinnen, das süße Piratenschiff oder die spacigen Raketen machen auf dem Geburtstagstisch ordentlich was her und sind dabei ganz einfach umzusetzen. Etwas Übung erfodert der grandiose Weiße Kaninchen-Kuchen (oben rechts), der prima zur Alice im Wunderland-Mottoparty passt, aber auch den Ostertisch versüßt. 

Fotos: Yvonne Bauer
In dem Buch findet Ihr außerdem tolle Ideen für verschiedene Anlässe von Ostern und einem Herbst-Picknick bis Halloween und Weihnachten. Ich werde zum Osterbrunch bei meiner Schwester definitiv die niedlichen Mini-Zitronen-Spiegelei-Cupcakes mitbringen. 
Ich will vorab nicht zu viel verraten, aber das Buch ist wirklich grandios. Ein tolles Special: Am Ende des Buches findet Ihr nicht nur alle Grundrezepte für Torten, Kuchen & Co., sondern über 150 Vorlagen für Geburtagseinladungen, Masken, Cupcake-Topper und vieles mehr, die Ihr einfach nur kopieren und ausschneiden müsst.
Wenn Ihr auf der Suche nach neuen Inspirationen für Geburtstage, Picknick oder andere Feierlichkeiten mit Euren Kindern seid, kann ich Euch das Buch sehr ans Herz legen.


Freitag, 18. März 2016

Nennt mich USCHI und ein toller Smoothie für Kinder

Nach drei langen Wochen haben wir die Viren-Hölle endlich hinter uns gelassen. Wenn die Jungs richtig krank sind, laufe ich die ersten Tage auf Mama-Autopilot und streichel heiße Kinderköpfe, messe Fieber, reiche Getränke und Medikamente und hoffe, dass sie schnell wieder gesund werden. Manchmal glaube ich ja, dass kranke Kinder auch dazu da sind, damit wir Mamas mal einen Gang runterschalten, um selber zur Ruhe kommen zu können. Statt Mails zu beantworten, Wäsche zu waschen oder aufzuräumen spielen wir, lesen oder kuscheln uns einfach zusammen aufs Sofa.
Wenn die Jungs dann aber auch nach einer Woche noch nicht richtig fit sind, wünsche ich mir die Hormone zurück, die mich in den ersten Monaten nach der Geburt meiner Kinder am Leben gehalten haben. Wie habe ich das eigentlich früher immer gemacht? Kaum Schlaf, mehrmals pro Nacht aufstehen und stillen, sich halbwegs gut gelaunt durch den Tag schleppen...und das alles ohne Kaffee?!


Irgendwann kommt bei mir dann aber der Zeitpunkt, an dem auch ich nicht mehr kann. Als die Jungs kleiner waren, habe ich das leise, still und heimlich mit mir ausgemacht, heute bringe ich meine Bedürfnisse lautstark zum Ausdruck. Nach einigen Wochen Krankenlager haben sich die Kinder nämlich so an meine Rund-um-die-Uhr-Versorgung gewöhnt, dass sie keinen Handschlag mehr machen wollen. Dann höre ich nur noch: Maamaaaa, kannst Du mir mal das Glas reichen? Nein, kann ich nicht. Das Glas steht DIREKT neben dir auf dem Tisch. Maamaaaaaa, wo ist mein Buch? Suchst du das für mich? Nach dem gefühlten 100. Maaaamaaaaa in selbstverständlich extrem nervigen Ton habe ich die Jungs eindringlich darum gebeten, mich in Zukunft bitte nur noch mit USCHI anzureden. Das Tolle daran: Man fühlt sich gleich nicht mehr so angesprochen. Hat irgendwie nicht so richtig geklappt, aber immerhin zur allgemeinen Belustigung beim Abendbrot beigetragen. 



Sehr überrascht hat mich unser großer Sohn, der sich als Krankenessen (ich dachte an Milchreis oder Grießpudding) etwas mit vielen Vitaminen gewünscht hat. Mama, so ein Smoothie wäre super. Dabei herausgekommen ist ein super leckerer Smoothie, der bei Kindern richtig gut ankommt. Durch die gefrorene Banane und die Himbeeren war das Getränk schön kühl und damit eine perfekte Abkühlung für fiebernde Kinder. Mich hat der Smoothie sehr an die Einhornkotze eines bekannten Smoothie-Herstellers erinnert, nur sehr viel leckerer und vor allem günstiger.



Du brauchst für zwei große Gläser:

+ Saft von 4 Orangen
+ Eine kleine gefrorene Banane
+ Eine handvoll gefrorene Himbeeren
+ Ein halber Granatapfel

Alle Zutaten in einem Blender oder mit einem Pürierstab zu einem Smoothie mixen. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und munter!!

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