Montag, 20. Oktober 2014

{Halloween}: Süße Dekoideen für Kinder



Wer hier schon ein bisschen länger mitliest weiß, dass ich nicht so die Bastelfee bin. Ich würde ja gerne, aber mir fehlt es leider an Geduld, Ausdauer und oft macht mir auch die Zeit einen Strich durch die Rechnung. Als ich in meinem Blog-Archiv etwas herumstöberte, fand ich diese niedlichen Halloween-Lichterketten wieder, die super fix gemacht ist. Hier könnt Ihr nochmal schauen, wie ich die damals gemacht habe. Die süßen Gläser im Hintergrund habe ich vor zwei Jahren als kleine Bastelaktion im Kindergarten angeboten. Einfach mit Transparentpapier bekleben, Augen und Mund ausschneiden und aufkleben...fertig! Wer mag, stellt noch ein Teelicht hinein. Ebenfalls für den Kindergarten habe ich im letzten Jahr Ideen für ein schauriges-schönes Buffett gesammelt, das toll aussieht, gesund und auch noch lecker ist.

Auch wenn ich noch nicht weiß, ob wir in diesem Jahr über das Kürbisschnitzen hinaus kommen, mag ich es gerade sehr, mir im Internet viele Inspirationen für Halloween anzusehen. Zu meinen Favoriten in diesem Jahr gehören die kleinen Jack-Skellington-Geister, der schwarze Kürbis und die weißen Blatt-Gespenster.


1. Jack-Skellington-Geister via
2. Schwarzer Kürbis via
3. Weiße Blatt-Gespenster via

Noch mehr gruselige Bastel- und Rezeptideen für Kinder findet Ihr übrigens auf meinem Halloween Pinterest-Board.

Samstag, 18. Oktober 2014

Ein gaaaanz entspannter Samstagskaffee



Von mir gibt es heute einen ganz entspannten Gruß in die Samstags-Kaffeerunde bei Ninja. Kein Weckerklingeln um 7 Uhr früh, keine Kinder, die viel zu früh ihr Frühstück verlangen, kein übermüdetes Schlurfen zur Kaffee-Maschine, keine brüderlichen Diskussionen und Streitereien am frühen morgen... einfach nur Ruhe. Mein Mann und ich haben gestern den seltenen Luxus genossen, ohne Kinder einen Abend zu verbringen.
 Obwohl ich mir ganz fest vorgenommen hatte, heute mal so richtig auszuschlafen, klappt es einfach nicht mehr. Nachts um 3 im Bett und morgens um 9 wieder wach. Ja, ja, die senile Bettflucht nimmt auch bei mir langsam Gestalt an. Dafür haben mein Mann und ich gestern einen schönen Abend auf einem Konzert eines Freundes in Hannover verbracht und alte Freunde wiedergetroffen. Da nehme ich gerne in Kauf, dass ich jetzt nicht ganz topfit in den Samstag starte. Ich wünsche Euch ein entspanntes und sonniges Wochenende.

Dienstag, 14. Oktober 2014

{Helden des Alltags}: Ein Tag am Meer

Es soll ja Familien geben, die wahnsinnig gut organisiert sind: Der Wocheneinkauf wird präzise geplant, die Mahlzeiten mit den Kindern gemeinsam am Esstisch besprochen und Ausflüge für das Wochenende ins Auge gefasst. Wir dagegen sind seeehr spontan: Einkaufen, wenn der Kühlschrank nichts mehr hergibt (das kann auch mal abends um acht sein und vier Mal in der Woche), zum zweiten Mal Pfannkuchen und zum wiederholten Mal Rührei oder Spiegelei zum Mittag, weil ich es vormittags nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, das Essen vorzubereiten. Wie sehr wünsche ich mir manchmal, etwas besser organisiert zu sein. 

Was jedoch Ausflüge angeht, wurden wir am Samstag für unsere Spontaneität belohnt. Obwohl wir erst ziemlich spät aufgebrochen waren, haben wir drei wunderbare Stunden am und auf dem Steinhuder Meer verbracht, die sich für uns nach einem ganzen Tag Erholung anfühlten.


Mein Mann hatte die grandiose Idee, für eine Stunde ein kleines Elektroboot auszuleihen. Mir wird ja bei jeder noch so kleinen Wasserbewegung schlecht. Aber da das Steinhuder Meer ja gar kein Meer ist, sondern Niedersachsens größter Binnensee, war mit Wellen nicht wirklich zu rechnen. Ganz klar: Die Jungs waren von der Bootsfahrt begeistert, während mein Blick ständig an den dicken, dunklen Wolken am Himmel fest hing. Völlig unbegründet, wie sich zum Glück herausstellte. 




Ein absoluter Jungs-Traum: Die beiden durften ganz alleine über das weite Meer fahren, während Papa hinten im Boot entspannte und Mama jede Menge Fotos machte und dabei auch sehr entspannt war.


In das süße weiße Häuschen mit den blauen Fensterläden habe ich mich spontan verliebt.


Und auch das späte Losfahren stellte sich für uns als Vorteil heraus: So konnte ich die wunderbaren Lichtstimmungen auf dem Wasser einfangen. Ein toller Ausflug, der sich richtig nach Urlaub anfühlte. Und auch der Große konnte es gar nicht glauben und dachte, er wäre in Holland oder Dänemark gelandet. Dabei liegt das Steinhuder Meer mit nur knapp einer Stunde Fahrt fast vor unserer Haustür.


Und weil es so schön war, küre ich unseren kleinen Ausflug heute zu meinem Helden des Alltags

Sonntag, 12. Oktober 2014

{Insta-Love}: Meine 12 von 12 im Oktober

Ich war heute so froh, dass ich es tatsächlich vor 18 Uhr geschafft habe, meine 12 Fotos vom 12. Oktober im (Handy)-Kasten zu haben. Nur mit der Umsetzung haperte es dann wegen Kochen, Duschen der Jungs, Essen, ins Bett bringen und Tatort gucken noch ein Weilchen...


1. Frühstück mit Kaffee und Marmeladentoast// 2. Nachdem der Samstagmorgen sehr laut und chaotisch war, haben die Jungs heute morgen sehr einträchtig gemalt. Balsam für meine Nerven! // 3. Zweites Frühstück mit Blitzbrötchen: 5 Minuten, um den Teig zusammen zu rühren und 15 Minuten in den Ofen// 4. Schönstes Herbstwetter mit den letzten Gartenblümchen


5. Die Frühstücksbrötchen gab's mit Lachs zum Mittag// 6. Mit Kaffee noch 'ne halbe Stunde ins Bett und gelesen// 7. Neue Bücher angeschaut und Ideen gesammelt, wenn das Wetter wieder schlechter wird// 8. Kuchenpause und noch mehr Kaffee


9. Heute habe ich die erste Fahrradtour mit unseren Jungs gemacht, seit der Kleine auf seinem richtigen Fahrrad fahren kann. Ich bin bei solchen Aktionen leider nicht sehr entspannt: Wer soll sich jetzt bitte vor sein Fahrrad werfen, wenn Gefahr droht? // 10. und 11. Trotzdem versucht, die Landschaft zu genießen// 12. Was koche ich heute? (Wir haben uns dann doch für ein schnelles Pesto entschieden).

Wer noch bei den 12 von 12 im Oktober mitgemacht hat, könnt Ihr wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen sehen.

Samstag, 11. Oktober 2014

Samstagskaffee und ein tolles Buch


Ich wusste schon, dass ich Okkas Buch sehr mögen würde, bevor sie überhaupt wusste, dass sie mal ein Buch schreiben wird. Seit einigen Tagen freue ich mich jeden Abend darauf, etwas früher ins Bett zu gehen, um in ihrem ersten Buch Völlig fertig und irre glücklich zu lesen. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich Okkas Blog Slomo entdeckt habe, aber ich war vom ersten Moment, von ihrer Art zu schreiben verzaubert. Wie findet man so leichte, wahre und berührende Worte, die so viele Leserinnen regelmäßig, vor allem mit ihren Briefen für ihre Tochter Fanny zum Heulen bringen? Gerade ich, die nicht besonders gefühlsduselig ist (ok, seit ich Kinder habe und älter werde, ist es schlimmer geworden), schnieft regelmäßig bei Okkas Texten.
Dies soll übrigens keine Rezension werden. Ich habe Okkas Buch noch nicht ganz gelesen, bin aber jetzt schon traurig, wenn es zu Ende ist. Jeden Abend nehme ich mir vor, höchstens 10 Seiten zu lesen, damit ich möglichst lange etwas davon habe, es werden dann aber doch 20, meistens 30. Dann ist es mitten in der Nacht und ich denke daran, wie schlecht gelaunt und müde ich morgens aufwachen werde, weil ich mal wieder viel zu wenig geschlafen habe. 


Was mich an Okkas Buch so fasziniert ist nicht nur ihre eigene Geschichte und zwischendurch die Sicht ihres Mannes, sondern das, was es mit mir macht. Manchmal habe ich nämlich das Gefühl, ich bin die Frau mit dem schlechtesten Gedächtnis der Welt. Die Geburt meiner Jungs (2006 und 2009) kommt mir oft so vor, als wäre sie schon Jahrzehnte her. Und ich ärgere mich wie blöd, dass ich über diese Zeit so wenig aufgeschrieben habe. Ich war mir damals ganz sicher, dass ich bestimmte Momente niemals vergessen werde. Von wegen...

Okka schafft es mit ihren Beschreibungen, mir meine Erlebnisse als junge Mutter wieder vor Augen zu führen. Und das mit so einer Wucht, dass ich nach dem Lesen noch schlechter einschlafe und noch länger wach liege und nachdenke und überlege...wie war das damals? Die Wehen, die morgens um fünf anfingen und wir um 9 mit frischen Brötchen ganz entspannt in unserer Küche frühstückten. Mein Mann, der an der Kreißsaaltür klingelte und die Hebamme mit den Worten Unser Sohn möchte heute geboren werden begrüßte. Der unsagbare Elternstolz, als wir mit UNSEREM ersten Kind, das erste Mal mit einem Kinderwagen in unserem Stadtwald spazieren gingen. Die vielen, vielen müden Morgenstunden mit Tageszeitung, Rassel und grausamer Kindermusik im Hintergrund. Das Gefühl, niemals mehr richtig wach zu werden. Mache ich als Mutter alles richtig? Kann ich meinem Bauchgefühl vertrauen? Vielleicht werde ich Okkas Buch später einfach noch einmal lesen und selber anfangen zu schreiben.

Mit meinem Samstagskaffee gucke ich gleich bei Ninja vorbei. Danach machen wir bei dem schönen Herbstwetter einen kleinen Ausflug und sammeln noch mehr Erinnerungen. Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

{Kalender-Liebe}: Ich freue mich aufs neue Jahr

Ja, ja, ich weiß... Mitte Oktober ist definitiv zu früh, um über das neue Jahr nachzudenken. Immerhin  ignoriere ich jedes Jahr bis Anfang Dezember erfolgreich Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner und auch die Weihnachtsdekoration kommt mir niemals vor dem 1. Advent ins Haus. Bei einer Sache kann ich mich aber überhaupt nicht zurückhalten: Ich liiiiebe Kalender und kann sie mir nicht früh genug besorgen. 


Den Start in diesem Jahr macht der tolle Jahreskalender von Held & Lykke, den ich auf Wiebkes gleichnamigem Blog gewonnen habe.  Ebenso angetan hat es mir der schöne Familienkalender von Anny Who. Nachdem bei uns seit Jahren regelmäßig ein Janosch-Kalender die täglichen Termine für die ganze Familie anzeigt, wird es endlich Zeit für etwas Neues.


Ähnlich wie bei meiner Weihnachtsdeko sieht es mit den Weihnachtsgeschenken aus: Obwohl ich mir wirklich JEDES Jahr aufs Neue vornehme, die Geschenke rechtzeitig zu besorgen, schaffe ich es oft erst in der letzten Minute. Seit einigen Wochen liegt immerhin dieser bezaubernde Historische Blumen-Kalender von Thorbecke auf meinem Schreibtisch und wartet darauf, verschenkt zu werden. In diesem Kalender findet Ihr für jede Woche des Jahres wunderschöne Abbildungen von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Passionsblumen und vielen mehr. Die Zeichnungen erinnern mich an sehr hübsche Bilder, die früher im Schlafzimmer meiner Eltern hingen und von meiner Tante gemalt wurden. Ich mag die Melancholie, die von diesen Zeichnungen ausgeht.

Zu guter Letzt kommt der Lebe gut-Kalender aus dem Patmos-Verlag an meine Bürowand, vielleicht findet er aber auch ein Plätzchen in unserem Schlafzimmer. Dort passt er nämlich eigentlich viel besser hin. Woche für Woche gibt es ein neues Kalenderblatt mit stimmungsvollen Fotos, kleinen Gedichten und Geschichten, leckeren Rezepten und Glücksmomenten, die zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Beide Kalender eignen sich hervorragend zum Verschenken oder um sich selbst eine kleine Freude zu machen.

Ach, und dann brauche ich ja noch einen Kalender für jeden Tag. Sehr gefallen hat mir DIESER oder auch DIESER, der schön schlicht ist.Vielleicht wird es aber auch nur ein schlichter Moleskine-Kalender, der mich die letzten Jahre begleitet hat. 

Seid Ihr auch schon bereit für neue Kalender?


Montag, 6. Oktober 2014

Perfekt für kuschelige Herbsttage: "Wie eine Wohnung ein Zuhause wird" von Stefanie Luxat



Ich bin eigentlich kein besonders neugieriger Mensch, aber wenn es um neue Wohnungen oder Häuser meiner Freunde oder Bekannten geht, kann ich den ersten Besuch kaum abwarten. Nach spätestens 10 Minuten hake ich mich bei der Gastgeberin unter und bitte Sie um einen Rundgang. Kein Wunder, dass mir auf Stefanie Luxats Blog die Komm se rein, die Haustour schon immer gut gefallen hat. Steffis neuestes Baby, neben Töchterchen Ruby, ist ihr erstes Wohnbuch Wie eine Wohnung ein Zuhause wird aus dem Callwey-Verlag.


Stefanie nimmt uns mit zu ihren Freunden und Bekannten in die gemütlichen und sehr stilvollen vier Wände. Dazu gibt sie uns viele Tipps fürs Wohnen, Einrichten und Selbermachen an die Hand. Sie fragt nach den persönlichen Einrichtungsgeheimnissen und präsentiert auf jeder Seite Ideen, Tricks und Kniffe für eine individuelle Dekoration.

Beim ersten Durchblättern hat mich ehrlich gesagt etwas gelangweilt, dass wie auf so vielen Lifestyle-Blogs und Wohn-Magazinen die Design-Klassiker offenbar zum guten Ton der stilvollen Einrichtung gehören: das Utensilo von Vitra, der Eames-Chair und String-Regale finden sich auch in diesem Wohnbuch wieder. Und auch die grauen und dunkelblau getünchten Wänden mit ihren Bilder-Galerien und nach Farben sortierte Bücher sind gerade für fleißige Blog-Leser nicht wirklich etwas Neues.

Was mir aber wirklich gut gefällt, sind die Stilquellen der Gastgeberinnen: Stefanies Freunde verraten uns, in welchen Läden und Online-Shops sie ihre Wohn-Inspirationen finden. Und wenn Ihr Euch in Wohnbüchern oder Magazinen schon immer einmal gefragt habt, wo es dieses oder jenes Traummöbel, eine extravagante Tapete oder das tolle Kissen gibt, bekommt Ihr bei einigen Stücken direkt die Antwort oder könnt einen Blick in den ausführlichen Herstellernachweis werfen.


In Stefanies Wohnbuch findet Ihr viele Gestaltungsideen für alle Räume einer Wohnung von der Küche, dem Wohnzimmer, Flur, Kinderzimmer, bis zum Gästezimmer und Schlafzimmer. Und neben dem Anschauen der Fotos  (sie stammen übrigens von der Fotografin Brita Sönnichsen) hat auch das Lesen großen Spaß gemacht. Stefanie weiß als Journalistin und frühere Brigitte-Redakteurin eben wie's geht. Da stört es auch gar nicht, dass sie ihr ohnehin schon erfolgreiches Kupfer-Konfetti fleißig bewirbt. Ist ja schließlich ihr Buch.


Aber wie wird denn jetzt aus einer Wohnung ein Zuhause? Stefanie Luxat fasst es in ihrem Vorwort so treffend zusammen: Wie aus einer Wohnung ein Zuhause wird, ist eine sehr persönliche Geschichte. Damit das gelingt, braucht man eigentlich nur Mut, dem eigenen Geschmack zu vertrauen. Und Anregungen, ihn zu entdecken. Davon gibt es in diesem Buch reichlich.

Wie eine Wohnung ein Zuhause wird, Stefanie Luxat, Callwey Verlag, 29,95 Euro

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